ADR (Adaptive Data Rate) ist ein LoRaWAN-Mechanismus, bei dem der Network Server die Empfangsqualität (RSSI, SNR) der Gateways analysiert und dem End Device signalisiert, dass es bei ausreichend gutem Signal auf einen niedrigeren Spreading Factor wechseln darf (z. B. SF7 statt SF12) — schneller und batterieschonender.
Richtig
ADR-Optimierungsablauf: Das End Device startet sicherheitshalber mit hohem SF. Der Network Server bewertet die Empfangsqualität über die letzten N Telegramme. Reicht die Marge, weist er das Gerät an, einen niedrigeren SF (und ggf. niedrigere Sendeleistung) zu verwenden. Verschlechtert sich die Link-Qualität, wird wieder ein höherer SF kommandiert. Resultat: spürbare Einsparung bei Batterie und Duty Cycle. ADR wird über ein Flag (ADR-Bit im Uplink-Frame) aktiviert und ist ein zentraler Skalierungsmechanismus in LoRaWAN.
Praxistipp: ADR nur für ortsfeste Geräte aktivieren. Mobile Geräte (Asset-Tracker) sollten ADR ausgeschaltet lassen, weil sich ihre Linkbedingungen ständig ändern.
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