Pillar — KNX Prüfungsfragen

KNX Prüfungsfragen: Format, Beispiele und Übungsplan 2026

Die echte KNX-Basiskurs-Prüfung nutzt Wahr/Falsch-Aussagen mit Punktabzug für falsche Antworten — hier 12 Original-Beispielfragen nach Themenblock und ein kostenloses 10-Fragen-Quiz zum sofortigen Üben.

13 min LesezeitZuletzt aktualisiert: Juli 20267 abschnitte

Wer eine Woche vor der KNX-Partner-Basic-Prüfung „KNX Prüfungsfragen“ oder „KNX Basiskurs Prüfungsfragen und Antworten“ in eine Suchmaschine tippt, sucht meist nicht nach einer weiteren Erklärung der Bustopologie — sondern nach echten, realistischen Übungsfragen, an denen sich der eigene Wissensstand ehrlich messen lässt. Das Problem: Die KNX Association veröffentlicht ihre echten Prüfungsfragen nicht, und viele der PDF-Sammlungen und Quizlet-Karteikarten, die in Foren und Filesharing-Ordnern kursieren, stammen aus der ETS4- oder ETS5-Ära, enthalten Tippfehler oder schlicht falsche Musterlösungen ohne Begründung.

Dieser Leitfaden zeigt zunächst, wie die KNX-Basiskurs-Prüfungsfragen laut der veröffentlichten Prüfungsordnung der KNX Association tatsächlich aufgebaut sind — Format, Themengewichtung, Bestehensgrenze und das oft missverstandene Scoring-System mit Punktabzug für falsche Antworten. Anschließend finden Sie zu sechs zentralen Themenblöcken (Topologie, Telegramme, ETS6, Gruppenadressen/Flags, Installation, KNX Secure) je zwei selbst formulierte Original-Beispielfragen mit ausführlicher Lösung, im Stil und Niveau der echten Prüfung. Am Ende steht ein konkreter Übungsplan mit dem kostenlosen CertifBus-Quiz — 10 Fragen, keine Anmeldung, direkt im Browser.

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Wie sind die KNX-Basiskurs-Prüfungsfragen wirklich aufgebaut?

Die KNX Association veröffentlicht ihre Prüfungsordnung öffentlich im Support-Bereich auf support.knx.org, unter anderem in den Artikeln „Exam regulations for the different courses“ und „Composing an online theoretical exam“. Daraus lässt sich das reale Format der KNX-Basiskurs-Prüfungsfragen präzise rekonstruieren — und es überrascht viele Kandidatinnen und Kandidaten, die aus Erinnerung an klassische Multiple-Choice-Tests mit vier Antwortoptionen (A/B/C/D) an die Prüfung herangehen.

Fragetyp: Wahr/Falsch-Aussagen

Laut den veröffentlichten Unterlagen der KNX Association werden die theoretischen Prüfungsfragen im Basiskurs als Aussagen formuliert, zu denen per Radiobutton „Wahr“ oder „Falsch“ angekreuzt wird. Wer sich unsicher ist, kann eine Aussage überspringen und zur nächsten wechseln. Das unterscheidet sich spürbar vom klassischen Multiple-Choice-Format mit vier Auswahlmöglichkeiten, das viele ältere PDF-Fragensammlungen im Umlauf suggerieren.

Bestehensgrenze und Prüfungsdauer

Die Theorieprüfung des Basiskurses dauert laut offizieller KNX-Prüfungsordnung 1,5 Stunden. Bestanden hat, wer mindestens 50 % der möglichen Punkte erreicht — getrennt sowohl in der Theorie- als auch in der Praxisprüfung; ein schwacher Theorieteil lässt sich nicht durch eine starke Praxisprüfung ausgleichen und umgekehrt. Die Prüfung findet grundsätzlich Face-to-Face im akkreditierten Schulungszentrum statt, entweder papierbasiert (offline) oder am Bildschirm (online) — nie als unbeaufsichtigte Remote-Prüfung. Ein oft übersehenes Detail: Die Theorieprüfung ist laut Prüfungsordnung Open-Book — Schulungsunterlagen und das gedruckte KNX-Handbuch dürfen mitgeführt werden. Das ändert nichts am Zeitdruck, entlastet aber beim reinen Auswendiglernen von Zahlenwerten. Manche verkürzten, rein praxisorientierten Kursformate für bereits theoretisch vorgebildete Kandidatinnen und Kandidaten setzen abweichend 60 % als Bestehensgrenze an — maßgeblich ist immer die Kursvariante, in der Sie eingeschrieben sind.

Scoring: der Punktabzug, den viele unterschätzen

Das entscheidende Detail, das in vielen älteren Ratgebern falsch oder gar nicht erwähnt wird: Die KNX-Prüfungsordnung sieht ein asymmetrisches Punktesystem vor. Jede richtig beantwortete Aussage bringt einen Punkt, jede falsch beantwortete Aussage zieht 0,5 Punkte ab, und eine übersprungene (unbeantwortete) Aussage zählt weder positiv noch negativ. Genau dieses Prinzip bildet auch das CertifBus-Quiz nach — unsere Übungsfragen nutzen bewusst mehrere Antwortformate (Wahr/Falsch ebenso wie Single- und Multiple-Choice), damit Sie über die reine Ratewahrscheinlichkeit hinaus wirklich verstehen, warum eine Aussage stimmt oder nicht.

Themengewichtung

Die inhaltliche Gewichtung folgt dem offiziellen Basiskurs-Curriculum: Systemüberblick und Topologie, TP/RF/IP-Installation, Busgeräte und Applikationen, ETS6-Projektdesign, Gruppenadressen und Kommunikationsflags, Diagnose/Inbetriebnahme sowie die Grundzüge von KNX Secure. Die folgenden Abschnitte zeigen zu jedem dieser Blöcke zwei Original-Beispielfragen.

Und die Praxisprüfung?

Dieser Leitfaden konzentriert sich bewusst auf die Theoriefragen, weil genau danach die meisten Suchanfragen zu „KNX Prüfungsfragen“ verlangen. Die vierstündige ETS6-Praxisprüfung am Bus-Demonstrator ist ein eigenes, praktisches Kompetenzfeld mit eigener Punktebewertung und wird ausführlich im Begleit-Leitfaden zur KNX-Basic-Zertifizierung behandelt (siehe Linkliste am Ende dieser Seite). Wer beide Prüfungsteile ernst nimmt, sollte Theorie und Praxis parallel und nicht nacheinander vorbereiten.

Beispielfragen: Topologie und Telegramme

Topologie

Frage 1 (Wahr/Falsch): Eine klassische KNX-TP1-Linie erlaubt ohne Linienverstärker maximal 64 Teilnehmer; mit bis zu drei zusätzlichen Linienverstärkern lässt sie sich auf maximal 256 Teilnehmer erweitern.

Lösung: Wahr. Das klassische TP1-64-Topologiemodell, das im Basiskurs weiterhin als Grundlage gelehrt wird, begrenzt ein Liniensegment ohne Verstärker auf 64 Geräte. Drei Linienverstärker (Repeater) fügen jeweils ein weiteres 64er-Segment hinzu, macht in Summe 4 × 64 = 256 Teilnehmer auf einer Linie. Hinweis für Fortgeschrittene: Mit der neueren TP1-256-Gerätegeneration lassen sich bis zu 256 Teilnehmer auch ohne Linienverstärker auf einer einzigen Linie betreiben — die klassische Verstärker-Logik bleibt aber Pflichtwissen für die Basic-Prüfung, weil in Bestandsanlagen beide Gerätegenerationen gemischt vorkommen.

Frage 2 (Single Choice): Wie viele Bereiche (Areas) kann eine KNX-Anlage laut physikalischer Adressierung maximal umfassen?

A) 4 B) 15 C) 64 D) 255

Lösung: B) 15. Die physikalische Adresse folgt dem Format Bereich.Linie.Teilnehmer. Das Bereichsfeld ist 4 Bit breit, erlaubt also rechnerisch 16 Werte (0-15) — Bereich 0 ist jedoch für den Backbone reserviert, sodass praktisch 15 nutzbare Bereiche mit je bis zu 15 Linien zur Verfügung stehen.

Telegramme

Frage 3 (Wahr/Falsch): KNX-Telegramme werden auf einer TP1-Linie mit einer Übertragungsrate von 9.600 Bit/s gesendet.

Lösung: Wahr. Die TP1-Busgeschwindigkeit von 9.600 Bit/s ist bewusst niedrig gewählt gegenüber modernen Ethernet-Geschwindigkeiten — sie sorgt für hohe Störfestigkeit auf einer Zweidrahtleitung, die häufig parallel zu 230-V-Installationen verlegt wird, und ist seit der Einführung des KNX-Standards unverändert.

Frage 4 (Single Choice): Welches Feld eines KNX-Telegramms enthält die physikalische Adresse des sendenden Geräts?

A) Zieladresse B) Quelladresse C) APCI/Nutzdatenfeld D) Prüfsumme

Lösung: B) Quelladresse. Jedes Telegramm trägt neben der Quelladresse (Absender) eine Zieladresse (Gruppen- oder physikalische Adresse), ein Steuerfeld, das Nutzdatenfeld mit dem APCI-codierten Wert und am Ende eine Prüfsumme, mit der Empfänger Übertragungsfehler erkennen.

Beispielfragen: ETS6 und Gruppenadressen/Flags

ETS6

Frage 5 (Wahr/Falsch): Bevor in ETS6 die Applikation eines KNX-Geräts heruntergeladen werden kann, muss dem Gerät zunächst eine physikalische Adresse zugewiesen werden.

Lösung: Wahr. Die Inbetriebnahme läuft zweistufig: Zuerst wird am Gerät die Programmiertaste kurz gedrückt und ETS6 vergibt die physikalische Adresse, danach erst folgt der Download der Applikation mit Parametern und Gruppenobjekt-Verknüpfungen. Wer beide Schritte vertauscht oder überspringt, riskiert in der Praxisprüfung ein Gerät, das zwar am Bus hängt, aber nicht korrekt anspricht.

Frage 6 (Single Choice): Mit welchem ETS6-Werkzeug lässt sich der laufende Telegrammverkehr auf dem Bus in Echtzeit beobachten, um eine Inbetriebnahme zu prüfen?

A) Reportgenerator B) Gruppenmonitor C) Katalogansicht D) Topologie-Assistent

Lösung: B) Gruppenmonitor (Group Monitor). Er zeigt jedes gesendete Telegramm mit Quelladresse, Gruppenadresse und übertragenem Wert live an — das wichtigste Diagnosewerkzeug sowohl in der Praxisprüfung als auch im späteren Berufsalltag.

Gruppenadressen und Kommunikationsflags

Frage 7 (Wahr/Falsch): Ein reines Sensor-Gruppenobjekt, zum Beispiel „Schalten“ eines Tasters, benötigt zwingend das Lese-Flag (L), damit die Anlage funktioniert.

Lösung: Falsch. Ein sendendes Sensorobjekt braucht in erster Linie die Flags K (Kommunikation) und Ü (Übertragen), damit es beim Tastendruck aktiv ein Telegramm verschickt. Das Lese-Flag (L) ist relevant für Objekte, die auf Leseanfragen anderer Geräte antworten sollen — typischerweise Statusobjekte, nicht der einfache Taster-Sensor selbst.

Frage 8 (Single Choice): Welche Flag-Kombination ist typisch für ein Statusobjekt eines Schaltaktors, das andere Geräte (z. B. eine Visualisierung) jederzeit abfragen können sollen?

A) nur S B) K + S C) K + Ü + L + A D) nur Ü

Lösung: C) K + Ü + L + A. Ein Statusobjekt muss senden können, wenn sich der Wert ändert (Ü), auf Leseanfragen antworten (L), eingehende Werte übernehmen (A) und generell am Telegrammverkehr teilnehmen (K) — die volle Kombination aus vier Flags, während das Schreib-Flag (S) bei einem reinen Statusobjekt in der Regel nicht gesetzt wird.

Beispielfragen: Installation und KNX Secure

Installation

Frage 9 (Wahr/Falsch): Ein KNX-Linienkoppler muss zwingend eine aktivierte Filtertabelle besitzen, damit er Telegramme selektiv zwischen zwei Linien weiterleitet, statt sie pauschal durchzureichen.

Lösung: Wahr. Ohne generierte und heruntergeladene Filtertabelle arbeitet ein Linienkoppler als reiner Repeater und leitet jedes Telegramm ungefiltert weiter — das überlastet größere Anlagen unnötig und ist einer der häufigsten Punktabzüge in der ETS-Praxisprüfung.

Frage 10 (Single Choice): Welche nominale Gleichspannung liefert eine KNX-TP1-Busspannungsversorgung an die angeschlossenen Geräte?

A) 12 V DC B) 24 V DC C) 29 V DC D) 230 V AC

Lösung: C) 29 V DC. KNX-TP1 ist eine SELV-Kleinspannungsinstallation mit einer nominalen Busspannung von 29 V DC; die Geräte selbst müssen im Bereich von etwa 21 bis 30 V DC zuverlässig arbeiten, um Spannungsabfälle über längere Leitungsstrecken auszugleichen.

KNX Secure

Frage 11 (Wahr/Falsch): KNX Data Secure verschlüsselt Telegramme auf Applikationsebene zwischen einzelnen Busteilnehmern, während KNX IP Secure gezielt die Kommunikation über das IP-Backbone (Tunneling und Routing) absichert.

Lösung: Wahr. Beide Mechanismen ergänzen sich: KNX Data Secure schützt einzelne Gruppenadressen-Kommunikation direkt auf dem Bus, KNX IP Secure schützt die Übertragung zwischen KNX-IP-Routern und -Schnittstellen im lokalen Netzwerk. Für eine Anlage mit IP-Backbone sollten beide Ebenen aktiviert werden.

Frage 12 (Single Choice): Welcher Schlüssel wird verwendet, um ein KNX-Secure-fähiges Gerät im Werkszustand erstmals in die Projektsicherheit von ETS6 aufzunehmen?

A) Group Key B) FDSK (Factory Default Setup Key) C) Tool Key D) Broadcast Key

Lösung: B) FDSK. Der auf dem Gerät aufgedruckte oder per QR-Code hinterlegte Factory Default Setup Key wird beim ersten Einbinden in ETS6 eingegeben; danach verwaltet ETS6 die abgeleiteten Schlüssel (u. a. Tool Key, Gruppenschlüssel) automatisch im projektinternen Schlüsselbund.

Typische Denkfehler bei Wahr/Falsch-Aussagen

Wahr/Falsch-Aussagen wirken auf den ersten Blick einfacher als klassische Multiple-Choice-Fragen mit vier Optionen — tatsächlich sind sie in mancher Hinsicht tückischer, weil eine einzige falsche Nebenbedingung die gesamte Aussage kippt.

Absolute Formulierungen als Warnsignal

Aussagen mit „immer“, „nie“, „ausschließlich“ oder „zwingend“ sind in der KNX-Prüfung häufig falsch, weil die Spezifikation an vielen Stellen Ausnahmen oder Konfigurationsoptionen zulässt. Eine Aussage wie „Ein Linienkoppler ist immer identisch mit einem Bereichskoppler“ klingt technisch fast richtig (beide Gerätetypen sind baugleich), scheitert aber an „immer“, weil Adressierung und Rolle im Projekt unterschiedlich sind.

Teilweise richtige Aussagen zählen als falsch

Eine Aussage mit zwei Teilbehauptungen ist nur dann wahr, wenn beide Teile stimmen. Beispiel: „Der Gruppenmonitor zeigt Telegramme in Echtzeit an und speichert sie dauerhaft in der ETS6-Projektdatenbank“ — der erste Teil stimmt, der zweite nicht (der Gruppenmonitor protokolliert nur für die laufende Sitzung, ohne dauerhafte Speicherung in der Projektdatenbank). Die gesamte Aussage ist damit falsch.

Zahlen und Grenzwerte genau lesen

Viele Fallen drehen sich um exakte Zahlen: 64 vs. 256 Teilnehmer pro Linie, 15 Bereiche vs. 15 Linien, 50 % Bestehensgrenze, 0,5 Punkte Abzug pro falscher Antwort. Wer beim Lesen über solche Zahlen hinwegfliegt, verliert Punkte, obwohl er das Konzept eigentlich verstanden hat.

Verneinungen genau lesen

Aussagen mit „nicht“, „kein“ oder „ohne“ kippen die Bedeutung oft in letzter Sekunde. Beispiel: „Ohne aktivierte Filtertabelle leitet ein Linienkoppler keine Telegramme weiter“ klingt plausibel, ist aber falsch — ohne Filtertabelle leitet der Koppler im Gegenteil alle Telegramme ungefiltert weiter, statt keine. Wer die Verneinung überliest, beantwortet eine an sich bekannte Tatsache trotzdem falsch.

Die Konsequenz für Ihre Vorbereitung

Da falsche Antworten laut Prüfungsordnung 0,5 Punkte kosten, lohnt sich reines Raten bei völliger Unsicherheit nicht automatisch — ein systematisches Verständnis der Grenzwerte und Ausnahmen zahlt sich direkt in Punkten aus. Genau deshalb liefert jede Frage im CertifBus-Quiz eine ausführliche Erklärung statt nur der richtigen Antwort: Sie lernen das Warum, nicht nur das Was.

Warum alte PDF-Fragensammlungen und Quizlet-Decks riskant sind

Eine schnelle Suche nach „KNX Prüfungsfragen PDF“ oder „KNX Quizlet“ fördert Dutzende Karteikarten-Decks und eingescannte Fragenkataloge zutage, die seit Jahren in Foren und Filesharing-Ordnern kursieren. Vier Probleme wiederholen sich dabei.

Veralteter technischer Stand

Viele dieser Sammlungen stammen aus der ETS4- oder ETS5-Ära (vor 2020) und beschreiben Bedienoberflächen, Menüpfade und teils sogar Gerätekategorien, die es in ETS6 nicht mehr in dieser Form gibt. KNX Secure, das in aktuellen Prüfungen fester Bestandteil ist, taucht in älteren Sammlungen oft gar nicht auf.

Fehlende oder falsche Musterlösungen

Karteikarten-Decks auf Plattformen wie Quizlet werden von Nutzerinnen und Nutzern selbst angelegt, ohne redaktionelle Prüfung. Musterlösungen enthalten regelmäßig Tippfehler, vertauschte Antworten oder schlicht falsche Fakten — ohne Erklärung lässt sich ein Fehler in der Musterlösung nicht erkennen, sondern wird als vermeintliches Wissen übernommen.

Kein Bezug zum tatsächlichen Prüfungsformat

Die meisten kursierenden PDFs sind als klassische Multiple-Choice-Kataloge mit vier Antwortoptionen aufgebaut. Das trainiert zwar Fachwissen, bereitet aber nicht auf das tatsächliche Wahr/Falsch-Format mit Punktabzug vor, das laut KNX-Prüfungsordnung im Basiskurs gilt — inklusive der Fähigkeit, unsichere Aussagen bewusst zu überspringen, statt aufs Geratewohl zu antworten.

Keine Fortschrittsmessung

Ein statisches PDF zeigt nicht, welche Themenblöcke tatsächlich sitzen und welche noch Lücken haben. Ohne Auswertung nach Themenblock (Topologie, Telegramme, ETS6, Flags, Installation, Secure) wiederholen Kandidatinnen und Kandidaten oft genau die Fragen, die sie bereits beherrschen, und meiden unbewusst ihre Schwachstellen.

Die Alternative: strukturiertes, erklärtes Üben

Ein Übungspool, der laufend an aktuelle ETS6-Inhalte angepasst wird, jede Antwort mit einer Erklärung versieht und den Fortschritt pro Themenblock sichtbar macht, schließt genau diese Lücke — das ist der Kern des CertifBus-Ansatzes im nächsten Abschnitt.

Der Übungsplan: kostenloses CertifBus-Quiz und Vollversion

Schritt 1 — Kostenloses Quiz ohne Anmeldung

Unter certifbus.com/de/knx-basic/learn stehen zehn Fragen aus dem realen KNX-Basiskurs-Themenspektrum kostenlos und ohne Registrierung zur Verfügung, im Lernmodus: Nach jeder Antwort erscheint sofort die ausführliche Erklärung, damit Sie direkt verstehen, warum eine Aussage wahr oder falsch ist — nicht erst am Ende der Sitzung.

Schritt 2 — Prüfungssimulation im Exam-Modus

Unter certifbus.com/de/knx-basic/exam läuft dieselbe Zehn-Fragen-Auswahl im Exam-Modus: mit Timer, ohne Zwischenerklärungen, mit demselben asymmetrischen Scoring (+1 / −0,5 / 0), das auch die echte KNX-Prüfungsordnung vorsieht. So gewöhnen Sie sich an Zeitdruck und reales Punktesystem, bevor Sie im Schulungszentrum antreten.

Schritt 3 — Schwachstellen identifizieren

Die Ergebnisseite zeigt, in welchem Themenblock die meisten Punkte verloren gehen. Wiederholen Sie gezielt den schwächsten Block, statt wahllos weitere Fragen zu beantworten — das spart in der letzten Woche vor der Prüfung wertvolle Zeit.

Schritt 4 — Vollversion für die komplette Themenabdeckung

Die kostenlosen zehn Fragen decken das Format ab, aber nicht die volle Breite des Curriculums. Die Vollversion (ab 9 €, Einmalzahlung, ohne Abo, 14 Tage Rückgaberecht vor dem ersten chronometrierten Prüfungsdurchlauf) schaltet den vollständigen Fragenpool über alle sechs Themenblöcke frei, in Lern- und Exam-Modus, dreisprachig verfügbar.

Realistischer Zeitplan für die letzte Woche

  • 7 Tage vorher: kostenloses Quiz im Lernmodus, alle zehn Fragen einmal durchgehen, Erklärungen aufmerksam lesen.
  • 5 Tage vorher: Vollversion freischalten, Lernmodus über alle Themenblöcke, Schwachstellen markieren.
  • 3 Tage vorher: zwei komplette Prüfungssimulationen im Exam-Modus mit Timer, wie am Prüfungstag.
  • 1 Tag vorher: nur den schwächsten Themenblock gezielt wiederholen, keine neuen Themen mehr beginnen.
  • Prüfungstag: Ergebnisseite vom letzten Simulationslauf noch einmal überfliegen, dann entspannt zur Präsenzprüfung.

Weitere Beispielfragen zu allen zwölf Zertifizierungen finden Sie außerdem gesammelt unter certifbus.com/de/q.

Häufige Fragen

Wie viele KNX-Prüfungsfragen gibt es in der Basiskurs-Theorieprüfung?
Die KNX Association veröffentlicht keine für alle Prüfungstermine identische Zahl an Aussagen — die Theorieprüfung dauert laut offizieller Prüfungsordnung 1,5 Stunden und wird pro Termin vom Trainer im Prüfungssystem zusammengestellt. Zum Üben empfehlen wir, sich nicht auf eine bestimmte Fragenzahl zu fixieren, sondern alle Themenblöcke gleichmäßig abzudecken.
Sind KNX-Prüfungsfragen Multiple Choice oder Wahr/Falsch?
Laut den veröffentlichten Unterlagen der KNX Association werden die Aussagen der Theorieprüfung im Basiskurs als Wahr/Falsch-Aussagen präsentiert, die per Radiobutton beantwortet oder bei Unsicherheit übersprungen werden. Das unterscheidet sich vom klassischen Multiple-Choice-Format mit vier Antwortoptionen, das viele ältere Fragensammlungen suggerieren.
Gibt es wirklich Punktabzug für falsche Antworten bei den KNX-Prüfungsfragen?
Ja. Nach der veröffentlichten KNX-Prüfungsordnung bringt jede richtige Antwort einen Punkt, jede falsche Antwort zieht 0,5 Punkte ab, und unbeantwortete Aussagen zählen weder positiv noch negativ. Wildes Raten bei völliger Unsicherheit ist damit riskanter als in vielen anderen Zertifizierungsprüfungen.
Wo finde ich kostenlose, aktuelle KNX-Prüfungsfragen zum Üben?
Unter certifbus.com/de/knx-basic/learn stehen zehn kostenlose Fragen ohne Anmeldung zur Verfügung, inklusive ausführlicher Erklärung zu jeder Antwort. Der Exam-Modus unter certifbus.com/de/knx-basic/exam simuliert zusätzlich Timer und das reale Punktesystem.
Sind PDF-Fragenkataloge mit angeblich 'echten' KNX-Prüfungsfragen aus dem Internet zuverlässig?
Mit Vorsicht zu genießen. Viele kursierende PDFs und Quizlet-Decks stammen aus der ETS4/ETS5-Ära, enthalten unredigierte Musterlösungen ohne Erklärung und bilden selten das tatsächliche Wahr/Falsch-Format mit Punktabzug ab. Ein aktueller, erklärter Fragenpool mit Fortschrittsmessung pro Themenblock ist zuverlässiger als ein statisches, ungeprüftes Dokument.
Wie viele KNX-Prüfungsfragen sollte ich vor der Prüfung geübt haben?
Wichtiger als eine absolute Zahl ist die gleichmäßige Abdeckung aller sechs Themenblöcke (Topologie, Telegramme, ETS6, Gruppenadressen/Flags, Installation, KNX Secure) sowie mindestens zwei komplette Prüfungssimulationen im Exam-Modus mit Timer in der letzten Woche vor dem Termin.
Unterscheiden sich die Prüfungsfragen für KNX Basic und KNX Advanced?
Ja, deutlich. Der Basiskurs prüft Grundlagen zu Topologie, ETS6-Bedienung, Gruppenadressen, Flags und den Grundzügen von KNX Secure. Der Advanced-Kurs vertieft komplexere Themen wie IP-Backbone-Routing, Logikbausteine, DALI-Gateways und HLK-Integration — mit eigenem, anspruchsvollerem Fragenpool, ebenfalls im CertifBus-Lernpfad verfügbar.

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