In Europa (EU868) begrenzt die ETSI-Norm EN 300 220 den Duty Cycle typischerweise auf 1 % pro Stunde auf dem Hauptkanal, was die Anzahl der Telegramme deckelt, die ein End Device senden darf (von einigen Dutzend bis mehr als zweihundert pro Stunde, abhängig vom Spreading Factor).
Richtig
Duty-Cycle-Regeln EU868: Das Hauptband 868-868,6 MHz erlaubt einen Duty Cycle von 1 % (kumuliert 36 Sekunden Sendezeit pro Stunde). Andere Unterbänder erlauben 0,1 % bis 10 % je nach Kanal. Praktische Auswirkung: Bei SF7 (kurz) sind rund 200 Telegramme/Stunde möglich, bei SF12 (lang) nur etwa 10 Telegramme/Stunde. Die Regelung ist für die Koexistenz im ISM-Band zwingend. Manche Netzbetreiber legen zusätzlich eine Fair-Use-Policy fest, die strenger ist als die regulatorische Vorgabe.
Typischer Fallstrick: Hoher Spreading Factor wirkt 'sicherer' für die Reichweite, frisst aber Duty Cycle. Lieber ADR aktivieren und so weit wie möglich auf SF7 absinken lassen.
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