Frage

Eine typische Chemieanlage nutzt PROFIBUS DP als Backbone (DCS-Ebene 2) und PROFIBUS-PA-Segmente für Messumformer in Ex-ia/ib-Bereichen (untere Prozessebenen); diese Architektur wird in der Prozessindustrie voraussichtlich noch 5-10 Jahre gegenüber PROFINET-APL dominant bleiben.

PROFIBUSLernenUse casesMittel
Antwort

Richtig

Die typische Architektur einer Chemieanlage besteht aus einem DCS an der Spitze (Honeywell, Emerson, ABB 800xA), einem PROFIBUS-DP-Backbone auf Zellebene, DP/PA-Kopplern als Brücke sowie PROFIBUS-PA-Segmenten in explosionsgefährdeten Bereichen (Ex ia) mit Messumformern für Druck, Temperatur, Füllstand und Analyse. Die typische Lebensdauer solcher Anlagen liegt bei 20-30 Jahren, was Migrationen langsam macht. Ethernet-APL (10BASE-T1L) entwickelt sich zwar, aber die Migrationskosten sind erheblich, sodass PROFIBUS im Stand 2026 weltweit weiterhin führend in der Prozessindustrie ist.

Vorbereitungstipp

Eselsbrücke: In der Prozessindustrie zaehlt die Lebensdauer in Jahrzehnten, nicht in Produktzyklen; deshalb laeuft PROFIBUS PA noch lange parallel zu Ethernet-APL.

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Zuletzt aktualisiert: 19. Mai 2026

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