Glossarbegriff
PROFIBUS
protocoleGrundlagen
Auch bekannt als
PROFIBUS DPPROFIBUS PAPROFIBUS FMS
Definition
Serieller Feldbus, normiert als IEC 61158/IEC 61784, gepflegt von PI (PROFIBUS & PROFINET International). Erhältlich als DP (dezentrale Peripherie, bis 12 Mbit/s) und PA (Prozessautomation, Busspeisung). Enorme installierte Basis in der Industrie.
Fragen, die diesen Begriff verwenden
- PROFIBUS DP besitzt keinerlei native Security (keine Verschlüsselung, keine Authentifizierung); der Schutz beruht vollständig auf der physikalischen Isolation des Busses (dediziertes RS-485-Segment, nicht mit einem allgemeinen Netzwerk verbunden).15. Security · Keine native Security
- Eine typische Chemieanlage nutzt PROFIBUS DP als Backbone (DCS-Ebene 2) und PROFIBUS-PA-Segmente für Messumformer in Ex-ia/ib-Bereichen (untere Prozessebenen); diese Architektur wird in der Prozessindustrie voraussichtlich noch 5-10 Jahre gegenüber PROFINET-APL dominant bleiben.21. Use cases · Anwendungsfall Chemieanlage
- Ein PROFIBUS-RS-485-Segment unterstützt bis zu 32 Teilnehmer ('Unit Loads') ohne Repeater; daruber hinaus müssen RS-485-Repeater eingesetzt werden, wobei jeder Repeater selbst ebenfalls als ein Unit Load zählt.2. Physical layer · Unit Loads
- Eine PROFIBUS-GSD-Datei (Generic Station Description) ist eine vom Gerätehersteller bereitgestellte, standardisierte ASCII-Datei, die die Eigenschaften des Geräts (Hersteller, Ident_Number, unterstützte Baudraten, Module, Parameter) enthält und für die Integration in das SPS-Projekt erforderlich ist.4. GSD files · ASCII-Format
- Ein kompakter PROFIBUS-DP-Slave hat eine ab Werk festgelegte I/O-Konfiguration (z. B. 32-Bit-Drehgeber, Druckmessumformer mit 4 Modulen), was die Konfiguration vereinfacht, aber die Flexibilität einschränkt.4. GSD files · Kompaktslave
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