Beim Anlauf sendet der PROFIBUS-Master zunächst ein Set_Prm an jeden Slave zur Parametrierung (User_Prm_Data), anschließend ein Chk_Cfg zur Prüfung der Modulkonfiguration, bevor mit Data_Exchange der normale zyklische I/O-Betrieb beginnt.
Richtig
Die Anlaufsequenz eines PROFIBUS-DP-Slaves erfolgt in fester Reihenfolge: 1. Slave_Diag (Lesen der initialen Diagnose), 2. Set_Prm (Parametrierung mit Watchdog-Zeit, Prm-Data usw.), 3. Chk_Cfg (Vergleich der vorhandenen Module mit der Sollkonfiguration), 4. Slave_Diag (Lesen der Diagnose nach Parametrierung), 5. Data_Exchange (zyklischer I/O-Betrieb). Tritt in den Schritten 1-4 ein Problem auf, wechselt der Slave in den Zustand 'nicht betriebsbereit' und verbleibt im Diagnosemodus.
Praxistipp: Bleibt ein Slave hartnäckig in 'nicht betriebsbereit', zuerst die Set_Prm-/Chk_Cfg-Diagnosebits prüfen, dort steht meist der genaue Grund.
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