Um einen Sensor mit einem Aktor zu verknüpfen, werden immer zwei Gruppenadressen benötigt.
Falsch
Die Aussage ist falsch: Für die einfache Funktionsverknüpfung Sensor → Aktor reicht eine einzige gemeinsame Gruppenadresse aus. Beide Gruppenobjekte (sendendes Objekt des Sensors, empfangendes Objekt des Aktors) werden auf dieselbe Gruppenadresse gelegt — ein Telegramm löst dann die gewünschte Aktion aus. Eine zweite Gruppenadresse wird erst nötig, wenn z. B. eine Status- oder Rückmeldung in Gegenrichtung benötigt wird.
Eselsbrücke: Eine Gruppenadresse = ein Funktionsfaden. Status zurück = zweiter Faden, also zweite Gruppenadresse.
Mit der vollständigen KNX Basic-Bank weitermachen
Mit der vollständigen KNX Basic-Bank weitermachen: unbegrenzte getimte Probeprüfungen, detaillierte Antworten, Verlauf. Ab 19 € (Einmalzahlung).
Preise ansehen — ab 19 € →Die 9 weiteren KNX Basic-Übungsfragen ansehen
Verwandte Fragen
- Auf wie vielen Bit wird die Gruppenadresse in einem KNX-TP1-Telegramm kodiert?2. TP Topology · Kodierung der Gruppenadresse
- Der Adressraum für Gruppenadressen in KNX TP1 erlaubt bis zu 65 536 verschiedene Gruppenadressen (2^16).2. TP Topology · Adressraum Gruppenadressen
- In einem KNX-Bereich (Area) liegt die maximale Anzahl von Linienkopplern bei 15, einer pro Tochterlinie.2. TP Topology · Bereichsbegrenzungen
- Der Befehl "Reset Device" in ETS bewirkt einen Software-Neustart eines KNX-Geräts, ohne dessen individuelle Adresse oder Applikationskonfiguration zu löschen.7. ETS Programming · Geräte-Reset
- Ein und dasselbe Gruppenobjekt kann in ETS gleichzeitig mit mehreren Gruppenadressen verknüpft werden, was typischerweise dafür genutzt wird, damit ein Aktor auf mehrere Befehle reagiert (z. B. Einzelsteuerung + Zonensteuerung + Szene).7. ETS Programming · Multi-Binding