Frage

Auf einem KNX-Gerät wird die per ETS parametrierte Konfiguration in nichtflüchtigem Speicher (EEPROM oder Flash) abgelegt, während die Laufzeitzustände (aktuelle Werte der Gruppenobjekte) im flüchtigen RAM liegen.

KNX BasicMusterprüfungBus DevicesMittel
Antwort

Richtig

Typische Speicherarchitektur eines KNX-Geräts: Flash / ROM für die Firmware (Applikationsprogramm des Herstellers); EEPROM für die ETS-Konfiguration (individuelle Adresse, Parameter, Bindings Gruppenadresse ↔ Gruppenobjekt), die nach Netzausfall erhalten bleibt; RAM für aktuelle Werte der Gruppenobjekte, Laufzeitzustand und Timer, die bei Netzausfall verloren gehen (sofern die Initialisierung nicht das Nachladen aus dem EEPROM vorsieht). Deshalb können die Ausgänge eines KNX-Geräts beim Neustart entweder einen "Default"-Zustand (in ETS parametriert) oder den "letzten bekannten" Zustand annehmen (je nach Applikationskonfiguration).

Vorbereitungstipp

Praxistipp: Wenn ein Aktor nach Stromausfall einen unerwünschten Zustand einnimmt, prüfen Sie zuerst den Parameter "Verhalten nach Busspannungswiederkehr" in ETS.

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Zuletzt aktualisiert: 19. Mai 2026

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