Frage

Die Siemens-SPSen S7-1500 (und S7-1200 ab V4.5) verfügen über einen nativen OPC-UA-Server, der direkt im TIA Portal konfigurierbar ist: Variablen freigeben oder ausschließen, Security Mode und Policy festlegen, Zertifikate verwalten - alles ohne zusätzliche Hardware.

OPC UALernenVendor implementationsMittel
Antwort

Richtig

Der typische Workflow im TIA Portal: CPU-Eigenschaften öffnen, im Reiter OPC UA den Server aktivieren, die Endpoint-Security wählen (None, Sign oder SignAndEncrypt), CPU-Zertifikate erzeugen oder importieren, die User Authentication konfigurieren (Anonymous oder Username/Password), die SPS-Tags auf OPC-UA-Nodes mappen (gegebenenfalls als User Defined Type in einem eigenen Namespace), anschließend übersetzen und in die CPU laden. So lassen sich MES-Systeme wie Inductive Ignition oder WinCC direkt per OPC UA an die SPS anbinden, ohne einen herstellereigenen Treiber.

Vorbereitungstipp

Praxistipp: Die Default-Setting 'OPC-UA-Server aktivieren' nicht ungeprüft übernehmen - ohne saubere Security-Konfiguration ist die SPS sonst offen zugänglich.

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Zuletzt aktualisiert: 19. Mai 2026

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