Die typische Modbus-'Hub-and-Spoke'-Architektur sieht eine zentrale Master-SPS vor, die N Slaves (RTU/TCP) periodisch pollt, die Daten aggregiert und anschließend über ein anderes Protokoll (BACnet, OPC UA, MQTT) an ein BMS weitergibt; so wird Skalierung möglich, ohne das BMS direkt zu belasten.
Richtig
Das Muster trennt drei Ebenen: 'Spokes' sind die N Modbus-Slaves (Energiezähler, Antriebe, Instrumente), der 'Hub' ist eine SPS oder ein intelligentes Gateway, das pollt und aggregiert, das Backend ist das BMS/SCADA, das über ein modernes Protokoll (BACnet, OPC UA) angebunden wird. Vorteile: Entkopplung (das BMS sieht Modbus gar nicht direkt), bessere Performance (lokales Polling ist schneller als über Weitverkehrsstrecken), höhere Sicherheit (der Hub kann Firewalling und Sanitization übernehmen) sowie einfache Erweiterbarkeit, da neue Slaves für das BMS transparent ergänzt werden.
Praxistipp: Den Hub als 'Vertragsschnittstelle' zum BMS verstehen - solange die Tag-Liste stabil bleibt, sind Wechsel oder Erweiterungen auf der Modbus-Seite ohne BMS-Anpassung möglich.
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