Frage

Die meisten modernen Frequenzumrichter (VFD) industrieller Bauart (ABB ACS, Schneider Altivar, Siemens SINAMICS, Danfoss VLT) unterstützen Modbus RTU und/oder TCP als Steuerungsschnittstelle, mit einer vom Hersteller dokumentierten Registerliste.

ModbusLernenPracticalMittel
Antwort

Richtig

Standardmuster 'Drive over Modbus': der Umrichter stellt Register für Start/Stopp-Befehle, Drehzahlsollwert, Strommesswert, Drehzahlrückmeldung und Fehlerstatus bereit. Der Modbus-Master (SPS, GLT) schreibt die Befehle und liest die Rückmeldungen. Typische Zykluszeiten: 100-500 ms für langsame Anwendungen (Wasserpumpen), 10-50 ms für schnelle Anwendungen (Maschinenspindeln). Die Herstellerdokumentation trägt typisch den Namen 'Modbus mapping table' oder 'Communication protocol manual'. Vor der Integration sollten Bytereihenfolge und verfügbare Unterfunktionen geprüft werden.

Vorbereitungstipp

Praxistipp: Sicherheitsabschaltungen niemals nur über Modbus realisieren - hier ist eine fest verdrahtete STO-Schaltung (Safe Torque Off) Pflicht.

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Zuletzt aktualisiert: 19. Mai 2026

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