Frage

Wenn ein Modbus-TCP/RTU-Gateway zu einem RTU-Segment mit mehreren Slaves vermittelt, adressiert der Modbus-TCP-Client den jeweiligen RTU-Slave hinter dem Gateway über die Unit ID im MBAP-Header.

ModbusMusterprüfungModbus TCPMittel
Antwort

Richtig

Verbreitetes Muster: ein einziges Modbus-TCP-Gateway als Frontend, dahinter 10-30 RTU-Slaves auf RS-485. Der TCP-Client verbindet sich auf die IP des Gateways und adressiert über Unit ID = N den RTU-Slave mit Adresse N. Das Gateway übersetzt die Anfrage nach RTU und leitet sie auf den seriellen Bus weiter. Konvention: Unit ID 0xFF (255) oder 0x00 adressiert das Gateway selbst (Lesen interner Statistiken). Das vereinfacht die GLT-Anbindung: nur eine IP-Adresse auf TCP-Seite, aber N RTU-Slaves dahinter sind individuell ansprechbar.

Vorbereitungstipp

Praxistipp: Die Zuordnung Unit ID zu RTU-Slave dokumentieren - viele Störungen entstehen, weil DIP-Schalter und Gateway-Konfiguration auseinanderlaufen.

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Zuletzt aktualisiert: 19. Mai 2026

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