Frage

Eine Erhöhung der Anzahl der Tunneling-Verbindungen einer IP-Schnittstelle erhöht die Anzahl der benötigten zusätzlichen physikalischen Adressen.

KNX AdvancedMusterprüfungCouplersMittel
Antwort

Richtig

Jede gleichzeitige KNXnet/IP-Tunneling-Verbindung benötigt eine eigene physikalische Adresse, da jede Verbindung gegenüber dem KNX-TP-Bus als separates Gerät auftritt. Neben der Haupt-Geräteadresse der IP-Schnittstelle wird daher pro zusätzlicher Tunneling-Verbindung eine weitere zusätzliche physikalische Adresse zugewiesen. Werden mehrere ETS-Sessions, Visualisierungen oder Apps parallel verbunden, muss die Schnittstelle entsprechend viele Tunneling-Slots und damit zusätzliche Adressen bereitstellen.

Vorbereitungstipp

Praxistipp: Bei der Vergabe in der ETS darauf achten, dass die zusätzlichen Tunneling-Adressen innerhalb desselben Bereichs/Linie liegen wie die Hauptadresse der Schnittstelle, sonst lassen sich Telegramme nicht sauber zuordnen.

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Zuletzt aktualisiert: 19. Mai 2026

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