Use cases LoRaWAN: Prüfungsfragen mit Musterlösungen
Übungsfragen aus dem Block Use cases der LoRaWAN Knowledge-Zertifizierung. Ausführliche Lösungen, öffentliche Quellen, ohne Registrierung lesbar.
Fragen zum Thema "Use cases"
Q01
Typische Smart-City-Anwendungen mit LoRaWAN: intelligente Wasserzähler, Parkplätze (Belegungssensoren), Abfallbehälter (Füllstandsmessung), Straßenbeleuchtung (Telemonitoring), Luftqualität, Monitoring von E-Ladesäulen (Status, Energiewerte — nicht das OCPP-Ladesteuerungsprotokoll) und Hochwasserwarnung — ein typischer LoRaWAN-Sensor kostet 30-150 €.WahrFalsch7. Use cases· Smart City· MittelRichtige AntwortWahrLerntippSmart-City-Anwendungsfälle für LoRaWAN: Wasserzähler (Veolia, Suez) etwa 30-50 € pro Zähler; Parkplatzsensoren (Smart Parking, Vinci Park) rund 80-150 € pro Stellplatz; Abfallcontainer 50-100 € je Behälter; Straßenbeleuchtung mit Monitoring und Dimmen über D4i; Luftgüte-Stationen 200-500 € pro Stück. Die Städte Paris, Lyon, Nantes und Bordeaux haben signifikante LoRaWAN-Ausrollungen.
Q02
LoRaWAN konkurriert im Gebäude-Retrofit mit EnOcean beim energetischen Submetering und beim drahtlosen Monitoring (Temperatur, CO2, Präsenz): hohe Reichweite (ein Gateway deckt ein großes Gebäude ab), Batterielaufzeit 5-10 Jahre, allerdings höhere Latenz (Class A).WahrFalsch7. Use cases· Gebäudemonitoring· MittelRichtige AntwortWahrLerntippVergleich LoRaWAN und EnOcean im Gebäude: LoRaWAN erreicht im Innenraum 500 m bis 1 km Reichweite — ein Gateway reicht oft für ein großes Gebäude —, die Latenz liegt im Minutenbereich (Class A). EnOcean kommt im Innenraum auf 30-50 m, benötigt also mehrere Gateways, liefert aber Latenzen im Sekundenbereich. Typische LoRaWAN-Anwendungen im Gebäude: Submetering-Retrofit (10-100 Zähler an einem Gateway), Tertiär-Monitoring (z. B. OPERAT-Reporting im Rahmen des Décret Tertiaire in Frankreich), Logistik in Lagerhallen und Werkshallen. Für aktive Steuerung (Tastsensoren, Sofort-Lichtschaltung) bleibt EnOcean die bessere Wahl.