KNX Advanced · Schwer-Stufe

schwer KNX Advanced-Prüfungsfragen

KNX Advanced Certification-Musterprüfungsfragen ausgewählt auf schwer-Niveau. Ideal um sich auf die diskriminierenden Fragen am Prüfungstag vorzubereiten.

Mit Quellen belegt~ 3 MinSchwer

Fragen Niveau Schwer

  1. Q01
    Bei hochsensiblen KNX-Secure-Installationen (strategische Standorte, Gebäude im Verteidigungsbereich) lassen sich die Keyring-Schlüssel in einem an die ETS angebundenen Hardware Security Module (HSM) speichern, sodass sie auch während Download-Operationen die gesicherte Hardware nie verlassen.
    WahrFalsch
    X. KNX Secure· HSM (Hardware Security Module)· Schwer
    Richtige Antwort
    Wahr
    Lerntipp

    Ein HSM ist ein zertifiziertes Hardwaregehäuse (typisch FIPS 140-2 Level 3 oder höher), das kryptografische Schlüssel speichert und folgendes garantiert: echte Zufallszahlenerzeugung (TRNG), kryptografische Operationen im geschützten Speicher (Schlüssel niemals im Klartext im ETS-RAM), manipulationssicheres Audit-Log sowie Tamper Detection. Die Kosten liegen bei 500-5000 € für ein USB-HSM. Der Einsatz beschränkt sich auf Hochsicherheitsstandorte und ist Standard bei Banking, Verteidigung und kritischen Infrastrukturen.

  2. Q02
    Was ist das Prinzip der Constant-Light-Control-Regelung in KNX?
    • A.Eine feste Beleuchtungsstärke (z. B. 500 lx) halten, indem das Kunstlicht je nach Tageslichteintrag variiert wird
    • B.Alle Leuchten bei jeder Präsenzerkennung auf volle Leistung schalten
    • C.Linear von 0 auf 100 % über den Tag dimmen (Sonnenaufgang bis -untergang)
    • D.Beleuchtung nach X Minuten Inaktivität automatisch abschalten
    5. Lighting Control· Constant Light Control· Schwer
    Richtige Antwort
    A — Eine feste Beleuchtungsstärke (z. B. 500 lx) halten, indem das Kunstlicht je nach Tageslichteintrag variiert wird
    Lerntipp

    Constant Light Control ist eine geschlossene Regelschleife mit Luxsensor und Dimmaktor. Der Regler vergleicht den Messwert (lx) mit dem Sollwert (z. B. 500 lx) und passt das Kunstlicht so an, dass der Delta-Wert zum Tageslichteintrag (Fenster) ausgeglichen wird. Energieeinsparung: 30-60 % gegenüber reinem Ein/Aus-Betrieb. Zu kombinieren mit Präsenzerkennung, damit unbelegte Zonen nicht beleuchtet werden. B (Volllast bei Präsenz) ignoriert das Tageslicht und verschwendet Energie. C (lineares Dimmen über den Tag) ist Open-Loop ohne Messung — nicht Constant Light. D (Abschaltung nach Inaktivität) ist eine reine Präsenzfunktion, keine Constant-Light-Regelung.

  3. Q03
    Die Sicherheitsbeleuchtung eines Gebäudes darf NICHT allein durch KNX gesteuert werden: Sie muss spezifische Normen (DIN EN 1838, EN 50172) einhalten, die ein autonomes System mit Notstrombatterie vorschreiben.
    WahrFalsch
    5. Lighting Control· Sicherheitsbeleuchtung· Schwer
    Richtige Antwort
    Wahr
    Lerntipp

    Einzelbatterieleuchten oder zentrale Sicherheitsstromversorgungen sind regulatorisch verpflichtend, verfügen über eine lokale Batterie und funktionieren ohne Netz oder Bus. KNX kann ergänzend Test-, Diagnose- oder Standardabschaltfunktionen übernehmen (Sicherheitsleuchten gehen bei Ausfall der 230-V-Versorgung ein), ersetzt aber NIEMALS die autonome Notstromversorgung. Ein typisches Prüfungsthema im Zweckbau.

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