KNX Basic · Themenblock

Systemübersicht: Prüfungsfragen zu KNX Basic mit Musterlösungen

Übungsfragen aus dem Block Systemübersicht der KNX-Basic-Zertifizierung. Ausführliche Lösungen, öffentliche Quellen, ohne Registrierung lesbar.

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Fragen zum Thema „Systemübersicht“

  1. Q01
    In KNX gibt es zwei Adressierungsarten: die individuelle Adressierung und die Gruppenadressierung.
    WahrFalsch
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Leicht
    Richtige Antwort
    Wahr
    Lerntipp

    Die Quelle beginnt das Kapitel Adressierung mit der Feststellung, dass es zwei Arten gibt: die individuelle Adressierung und die Gruppenadressierung.

  2. Q02
    Welchen gültigen Wertebereich hat das Teilnehmerfeld in einer Individuellen Adresse?
    • A.0 bis 255
    • B.0 bis 15
    • C.0 bis 31
    • D.1 bis 255
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    A — 0 bis 255
    Lerntipp

    Richtig: Das Teilnehmerfeld einer Individuellen Adresse reicht von 0 bis 255.

  3. Q03
    Aus wie vielen Bits besteht die Individuelle Adresse innerhalb eines KNX-Telegramms?
    • A.8 Bit
    • B.16 Bit
    • C.32 Bit
    • D.24 Bit
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    B — 16 Bit
    Lerntipp

    Richtig: Die Individuelle Adresse hat eine feste Struktur von 16 Bit.

  4. Q04
    Eine Individuelle Adresse muss innerhalb einer KNX-Installation eindeutig sein.
    WahrFalsch
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Leicht
    Richtige Antwort
    Wahr
    Lerntipp

    Die Quelle sagt, dass eine Individuelle Adresse innerhalb einer KNX-Installation eindeutig sein muss.

  5. Q05
    Was ist der primäre Zweck der Individuellen Adresse?
    • A.Alltägliche Schaltbefehle wie Licht Ein/Aus zu übertragen
    • B.Die Gruppenobjekte mehrerer Geräte für eine Funktion zu verknüpfen
    • C.Programmiertelegramme sowie neue Applikations-/Parameterdaten über die ETS an das Busgerät zu übermitteln
    • D.Das Busgerät mit Betriebsenergie zu versorgen
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    C — Programmiertelegramme sowie neue Applikations-/Parameterdaten über die ETS an das Busgerät zu übermitteln
    Lerntipp

    Richtig: Die Quelle nennt dies als primäres Ziel der Individuellen Adresse.

  6. Q06
    Wie erfolgt die normale Kommunikation wie Licht Ein/Aus, sobald die Inbetriebnahme (mit allen Anpassungen und Diagnosen) abgeschlossen ist?
    • A.Ausschließlich über Individuelle Adressen
    • B.Über die Broadcast-Adresse 0/0/0
    • C.Gleichermaßen über Individuelle und Gruppenadressen
    • D.Ausschließlich über Gruppenadressen
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    D — Ausschließlich über Gruppenadressen
    Lerntipp

    Richtig: Nach der Inbetriebnahme erfolgt die Kommunikation ausschließlich über Gruppenadressen.

  7. Q07
    Wann kann die individuelle Adresse bei der klassischen Erstvergabe per Programmiertaste (ohne Seriennummer) heruntergeladen werden?
    • A.Nur solange die Programmier-LED leuchtet
    • B.Jederzeit im normalen Betrieb
    • C.Nur nachdem das Gerät ausgeschaltet wurde
    • D.Nur über ein Gruppenadress-Telegramm
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    A — Nur solange die Programmier-LED leuchtet
    Lerntipp

    Bei der klassischen Vergabe per Programmiertaste identifiziert die Programmier-LED das Gerät. ETS kann auch eine bekannte Adresse ohne Tastendruck überschreiben oder bei kompatiblen Geräten eine Adresse per Seriennummer vergeben. Diese Ausnahmen erlauben kein beliebiges Schreiben „jederzeit“.

  8. Q08
    Die normale Kommunikation zwischen Geräten in einer KNX-Installation erfolgt über Gruppenadressen.
    WahrFalsch
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Leicht
    Richtige Antwort
    Wahr
    Lerntipp

    Die Quelle sagt, dass die normale Kommunikation zwischen Geräten über Gruppenadressen erfolgt.

  9. Q09
    Wofür ist die Gruppenadresse 0/0/0 reserviert?
    • A.Für den ersten Beleuchtungskreis im Gebäude
    • B.Für Broadcast, erforderlich für das Vergeben und Einrichten Individueller Adressen
    • C.Für das zentrale Schalten aller Aktoren
    • D.Zum Anzeigen des Zustands der Programmier-LED
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    B — Für Broadcast, erforderlich für das Vergeben und Einrichten Individueller Adressen
    Lerntipp

    Richtig: 0/0/0 ist als Broadcast-Adresse reserviert und wird beim Vergeben Individueller Adressen verwendet.

  10. Q10
    Welche drei Darstellungen von Gruppenadressen können für ein ETS-Projekt ausgewählt werden?
    • A.Einstufig, zweistufig und dreistufig numerisch
    • B.Bereich/Linie/Gerät, Haupt/Unter und frei
    • C.Dreistufig (Haupt-/Mittel-/Untergruppe), zweistufig (Haupt-/Untergruppe) und eine frei definierte Struktur
    • D.Dezimal, hexadezimal und binär
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    C — Dreistufig (Haupt-/Mittel-/Untergruppe), zweistufig (Haupt-/Untergruppe) und eine frei definierte Struktur
    Lerntipp

    Richtig: Die Quelle nennt diese drei Darstellungsoptionen.

  11. Q11
    Welche Darstellung von Gruppenadressen ist in der ETS voreingestellt?
    • A.Die zweistufige Struktur
    • B.Die freie Struktur
    • C.Es gibt keine Voreinstellung; man muss immer manuell wählen
    • D.Die dreistufige Struktur
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Leicht
    Richtige Antwort
    D — Die dreistufige Struktur
    Lerntipp

    Richtig: Die voreingestellte Stufenstruktur in der ETS ist die dreistufige Struktur.

  12. Q12
    Wie lauten in der dreistufigen Gruppenadressstruktur die Wertebereiche von Haupt- / Mittel- / Untergruppe?
    • A.Hauptgruppe 0–31, Mittelgruppe 0–7, Untergruppe 0–255
    • B.Hauptgruppe 0–15, Mittelgruppe 0–15, Untergruppe 0–255
    • C.Hauptgruppe 0–31, Mittelgruppe 0–255, Untergruppe 0–7
    • D.Hauptgruppe 0–7, Mittelgruppe 0–31, Untergruppe 0–2047
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    A — Hauptgruppe 0–31, Mittelgruppe 0–7, Untergruppe 0–255
    Lerntipp

    Richtig: Die dreistufige Struktur nutzt Hauptgruppe 0–31, Mittelgruppe 0–7, Untergruppe 0–255.

  13. Q13
    Wie lauten in der zweistufigen Gruppenadressstruktur die Bereiche von Haupt- / Untergruppe?
    • A.Hauptgruppe 0–31, Untergruppe 0–255
    • B.Hauptgruppe 0–31, Untergruppe 0–2047
    • C.Hauptgruppe 0–15, Untergruppe 0–2047
    • D.Hauptgruppe 0–2047, Untergruppe 0–31
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    B — Hauptgruppe 0–31, Untergruppe 0–2047
    Lerntipp

    Richtig: Die zweistufige Struktur nutzt Hauptgruppe 0–31 und Untergruppe 0–2047.

  14. Q14
    Welchen Wertebereich hat eine frei strukturierte (freie) Gruppenadresse?
    • A.0 bis 65535
    • B.1 bis 32767
    • C.1 bis 65535
    • D.0 bis 2047
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    C — 1 bis 65535
    Lerntipp

    Richtig: Die freie Struktur erlaubt Werte von 1 bis 65535.

  15. Q15
    Wie viele Gruppenadressen stehen ab ETS4 insgesamt zur Verfügung?
    • A.32767
    • B.65536
    • C.255
    • D.65535
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    D — 65535
    Lerntipp

    Richtig: Ab ETS4 stehen 65535 Gruppenadressen zur Verfügung.

  16. Q16
    Wem werden Gruppenadressen innerhalb eines Busgeräts zugewiesen?
    • A.Den Gruppenobjekten des Geräts
    • B.Der Individuellen Adresse des Geräts
    • C.Der Programmier-LED
    • D.Der Drossel der Spannungsversorgung
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    A — Den Gruppenobjekten des Geräts
    Lerntipp

    Richtig: Gruppenadressen werden den Gruppenobjekten der jeweiligen Busgeräte zugewiesen.

  17. Q17
    Was stellt die Hauptgruppe gemäß der im Kurs dargestellten Drei-Ebenen-Konvention dar?
    • A.Das Gewerk (Beleuchtung, Heizung, …)
    • B.Die Etagennummer
    • C.Den einzelnen Verbraucher
    • D.Den Bereich der Topologie
    Systemübersicht· Physikalische Adressen & Gruppenadressen· Mittel
    Richtige Antwort
    B — Die Etagennummer
    Lerntipp

    Richtig: In der üblichen Konvention ist die Hauptgruppe die Etagennummer. Diese Projektkonvention wird nicht vom KNX-Protokoll vorgeschrieben; andere konsistente Gliederungen, etwa nach Funktion, sind möglich.

  18. Q18
    Welcher logische Zustand wird bei KNX TP dadurch dargestellt, dass auf der Leitung Strom entnommen wird (Signalspannung vorhanden)?
    • A.Logische 0
    • B.Logische 1
    • C.Kein Zustand entnimmt Strom; beide werden rein über einen Spannungspegel codiert
    • D.Sowohl 0 als auch 1 entnehmen denselben Strom
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    A — Logische 0
    Lerntipp

    Richtig: Während des logischen Zustands 0 liegt Signalspannung an und auf der Leitung wird Strom entnommen.

  19. Q19
    Wenn mehrere KNX-TP-Geräte gleichzeitig senden, welcher logische Zustand setzt sich auf dem Bus durch?
    • A.Logische 1, weil 1 der Ruhezustand ist
    • B.Logische 0, weil eine 0 Strom entnimmt und eine 1 überschreibt
    • C.Dasjenige Gerät, das zuerst zu senden begonnen hat
    • D.Keiner, weil beide Telegramme zerstört werden
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    B — Logische 0, weil eine 0 Strom entnimmt und eine 1 überschreibt
    Lerntipp

    Richtig: Eine 0 entnimmt auf der Leitung Strom; sendet also irgendein Gerät eine 0, zeigt der Bus 0 und die 0 setzt sich durch.

  20. Q20
    Wie ist der Buszugriff bei KNX TP organisiert?
    • A.Ein zentraler Master fragt jedes Gerät der Reihe nach ab
    • B.Ein Token wird in fester Reihenfolge zwischen den Geräten weitergereicht
    • C.Dezentral: Es gibt keine zentrale Master-Slave-Steuerung und jedes Gerät greift selbst auf den Bus zu
    • D.Die Spannungsversorgung weist jedem Gerät einen festen Zeitschlitz zu
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    C — Dezentral: Es gibt keine zentrale Master-Slave-Steuerung und jedes Gerät greift selbst auf den Bus zu
    Lerntipp

    Richtig: Der KNX-TP-Buszugriff wird nicht zentral über ein Master-Slave-Schema gesteuert; die Geräte greifen eigenständig auf den Bus zu.

  21. Q21
    Wofür steht die Abkürzung CSMA/CA beim KNX-TP-Buszugriff?
    • A.Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection
    • B.Central Signal Management with Automatic arbitration
    • C.Cyclic Slot Multiple Access with Contention Avoidance
    • D.Carrier Sense Multiple Access with Collision Avoidance
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    D — Carrier Sense Multiple Access with Collision Avoidance
    Lerntipp

    Richtig: CSMA/CA steht für Carrier Sense Multiple Access with Collision Avoidance.

  22. Q22
    Wann hört ein KNX-TP-Busgerät während des Sendens den Bus ab?
    • A.Während des Sendens, solange es nicht selbst eine logische 0 sendet
    • B.Nur bevor es zu senden beginnt, niemals währenddessen
    • C.Erst nachdem das gesamte Telegramm gesendet wurde
    • D.Niemals, weil ein sendendes Gerät nicht gleichzeitig empfangen kann
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    A — Während des Sendens, solange es nicht selbst eine logische 0 sendet
    Lerntipp

    Richtig: Busgeräte hören den Bus während des Sendens ab, außer wenn sie selbst eine logische 0 senden.

  23. Q23
    Nachdem ein KNX-TP-Gerät das Senden eingestellt hat, weil ein anderes Gerät eine 0 sendet, was tut es als Nächstes?
    • A.Es verwirft sein Telegramm und versucht es nie erneut
    • B.Es sendet sofort erneut über das laufende Telegramm hinweg
    • C.Es hört weiter ab, bis das laufende Telegramm endet, wertet es aus und versucht dann erneut, sein eigenes Telegramm zu senden
    • D.Es wartet, bis ein zentraler Master ihm erneut den Zugriff gewährt
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    C — Es hört weiter ab, bis das laufende Telegramm endet, wertet es aus und versucht dann erneut, sein eigenes Telegramm zu senden
    Lerntipp

    Richtig: Das Gerät, das aufgehört hat, hört bis zum Ende des Telegramms weiter zu, wertet es aus und unternimmt einen erneuten Sendeversuch.

  24. Q24
    Welche Auswirkung hat die CSMA/CA-Kollisionsbehandlung auf den Datendurchsatz bei KNX TP?
    • A.Der Durchsatz halbiert sich, sobald zwei Geräte kollidieren
    • B.Alle kollidierenden Telegramme gehen verloren und werden erneut gesendet, was den Durchsatz senkt
    • C.Der Durchsatz fällt auf null, bis ein Master den Bus zurücksetzt
    • D.Der Durchsatz wird nicht verringert, weil das gewinnende Telegramm ohne Datenverlust abgeschlossen wird
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    D — Der Durchsatz wird nicht verringert, weil das gewinnende Telegramm ohne Datenverlust abgeschlossen wird
    Lerntipp

    Richtig: Da ein Telegramm ununterbrochen weiterläuft und keines zerstört wird, wird der Datendurchsatz nicht verringert.

  25. Q25
    Ein KNX-TP-Gerät hat ein Telegramm bereit, aber gerade befindet sich ein Telegramm höherer Priorität auf dem Bus. Was geschieht?
    • A.Es wartet, bis das Telegramm höherer Priorität beendet ist, und versucht dann erneut zu senden
    • B.Es sendet trotzdem, sodass sich die beiden Telegramme auf dem Bus vermischen
    • C.Das Telegramm höherer Priorität wird abgebrochen, damit das wartende Gerät senden kann
    • D.Es verwirft sein Telegramm endgültig
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    A — Es wartet, bis das Telegramm höherer Priorität beendet ist, und versucht dann erneut zu senden
    Lerntipp

    Richtig: Ein Gerät, das durch ein Telegramm höherer Priorität blockiert ist, wartet dessen Ende ab und wiederholt dann seinen Versuch.

  26. Q26
    Wie sind bei der symmetrischen KNX-Übertragung die beiden Signaladern auf ein Potenzial bezogen?
    • A.Eine Ader führt das Signal und die andere ist mit PE (Erde) verbunden
    • B.Keine der beiden Adern ist mit Masse/PE oder einem festen Potenzial verbunden
    • C.Beide Adern sind an ein festes Bezugspotenzial gebunden
    • D.Die schwarze Ader ist geerdet und die rote Ader führt das Signal
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    B — Keine der beiden Adern ist mit Masse/PE oder einem festen Potenzial verbunden
    Lerntipp

    Richtig: Laut Quelle ist keine der beiden Adern mit Masse/PE oder einem festen Potenzial verbunden.

  27. Q27
    Was wertet ein KNX-TP-Busgerät am Aderpaar tatsächlich aus?
    • A.Die absolute Spannung jeder Ader gegen Masse gemessen
    • B.Nur den Pegel der Gleichspannungsversorgung
    • C.Nur die Differenz der Wechselspannung zwischen den beiden Adern
    • D.Die Summe der Spannungen auf beiden Adern
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    C — Nur die Differenz der Wechselspannung zwischen den beiden Adern
    Lerntipp

    Richtig: Das Busgerät wertet nur die Differenz der Wechselspannung zwischen den beiden Adern aus.

  28. Q28
    Warum stört eingestrahltes äußeres Rauschen das KNX-Signal bei symmetrischer Übertragung nicht?
    • A.Das Gerät filtert alle Wechselspannung heraus und behält nur die Gleichspannung
    • B.Ein mit PE verbundener Schirm nimmt die Störung auf, bevor sie die Adern erreicht
    • C.Die Störung hat immer eine andere Frequenz und wird einfach ignoriert
    • D.Weil die Störung beide Adern mit gleicher Polarität trifft, ändert sie die vom Gerät ausgewertete Spannungsdifferenz nicht
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    D — Weil die Störung beide Adern mit gleicher Polarität trifft, ändert sie die vom Gerät ausgewertete Spannungsdifferenz nicht
    Lerntipp

    Richtig: Eingestrahlte Störungen wirken auf beide Adern mit gleicher Polarität und haben daher keinen Einfluss auf die ausgewertete Differenz.

  29. Q29
    Wie werden Daten und Versorgung auf dem KNX-TP-Busaderpaar geführt?
    • A.Die Wechselspannungsdaten werden der Gleichspannungsversorgung auf demselben Aderpaar überlagert
    • B.Die Daten nutzen ein Aderpaar und die Gleichspannungsversorgung ein getrenntes Paar
    • C.Die Versorgung ist eine Wechselspannung und die Daten sind eine Gleichspannung
    • D.Daten und Versorgung wechseln sich zeitlich auf denselben Adern ab
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    A — Die Wechselspannungsdaten werden der Gleichspannungsversorgung auf demselben Aderpaar überlagert
    Lerntipp

    Richtig: Die Wechselspannungsdaten werden der Gleichspannungsversorgung auf demselben Aderpaar überlagert.

  30. Q30
    Welches Bauteil in einem KNX-Busgerät trennt die Gleichspannungsversorgung von der Wechselspannung der Information (Daten)?
    • A.Ein mit Schutzerde verbundener Schirm
    • B.Der Übertrager-IC
    • C.Eine in jedem Busgerät befindliche Drossel
    • D.Die Anwendungsschnittstelle
    Systemübersicht· Buszugriff & Signalübertragung· Mittel
    Richtige Antwort
    B — Der Übertrager-IC
    Lerntipp

    Richtig: Der Übertrager-IC im Busgerät trennt die Gleichspannungsversorgung von der Wechselspannung der Information.

  31. Q31
    Wann wird eine S-Modus-KNX-Installation betriebsbereit?
    • A.Sobald die Geräte mechanisch montiert sind und die Busspannung anliegt.
    • B.Sofort, weil S-Modus-Applikationsprogramme werkseitig vorinstalliert sind.
    • C.Nachdem die Sensoren und Aktoren über die ETS mit ihrem Applikationsprogramm geladen wurden.
    • D.Sobald Individuelle Adressen vergeben sind, auch wenn noch kein Applikationsprogramm geladen ist.
    Systemübersicht· Konfigurationsmodi & Gruppenobjekte· Mittel
    Richtige Antwort
    C — Nachdem die Sensoren und Aktoren über die ETS mit ihrem Applikationsprogramm geladen wurden.
    Lerntipp

    Richtig: Die Quelle sagt, dass eine S-Modus-Installation erst betriebsbereit ist, wenn Sensoren und Aktoren über die ETS mit dem Applikationsprogramm geladen wurden.

  32. Q32
    In den ETS-Konfigurationsschritten werden Gruppenadressen vergeben, um Sensoren und Aktoren logisch zu verbinden und dadurch die gewünschten Funktionen zu realisieren.
    WahrFalsch
    Systemübersicht· Konfigurationsmodi & Gruppenobjekte· Leicht
    Richtige Antwort
    Wahr
    Lerntipp

    Die Quelle nennt als ETS-Konfigurationsschritt das „Vergeben von Gruppenadressen, um Sensoren und Aktoren logisch zu verbinden und dadurch die gewünschten Funktionen zu realisieren“.

  33. Q33
    Welcher der folgenden Punkte ist KEINER der ETS-Konfigurationsschritte für S-Modus-Produkte?
    • A.Den Geräten Individuelle Adressen zuweisen.
    • B.Die passenden Applikationsprogramme für die Busgeräte auswählen.
    • C.Die Parameter für die Busgeräte einstellen.
    • D.Die Busgeräte mechanisch auf die Hutschiene montieren.
    Systemübersicht· Konfigurationsmodi & Gruppenobjekte· Mittel
    Richtige Antwort
    D — Die Busgeräte mechanisch auf die Hutschiene montieren.
    Lerntipp

    Richtig: Die Montage der Geräte erfolgt vorab („nach der Montage der Geräte“); sie ist keiner der ETS-Konfigurationsschritte, die da sind: Individuelle Adressen zuweisen, Applikationsprogramme auswählen, Parameter einstellen und Gruppenadressen vergeben.

  34. Q34
    Welche Gruppenobjekte dürfen über Gruppenadressen in der ETS miteinander verknüpft werden?
    • A.Beliebige zwei Gruppenobjekte, unabhängig von ihrer Größe.
    • B.Nur Gruppenobjekte, die dieselbe Größe haben.
    • C.Nur Gruppenobjekte, die sich im selben Busgerät befinden.
    • D.Nur Gruppenobjekte, die genau 1 Bit groß sind.
    Systemübersicht· Konfigurationsmodi & Gruppenobjekte· Mittel
    Richtige Antwort
    B — Nur Gruppenobjekte, die dieselbe Größe haben.
    Lerntipp

    Richtig: Die Quelle sagt, dass die ETS nur das Verknüpfen von Gruppenobjekten gleicher Größe erlaubt.

  35. Q35
    Aus welchen Komponenten besteht eine minimale KNX-TP-Installation?
    • A.Eine Spannungsversorgung, ein Linienkoppler, ein Sensor und ein Aktor
    • B.Nur ein Sensor und ein Aktor, direkt an 230 V angeschlossen
    • C.Eine KNX-Spannungsversorgung (30 V DC)/Drossel, ein Sensor, ein Aktor und das Buskabel
    • D.Eine Spannungsversorgung, ein Router, ein Gateway und mehrere Aktoren
    Systemübersicht· Definition & minimale TP-Installation· Mittel
    Richtige Antwort
    C — Eine KNX-Spannungsversorgung (30 V DC)/Drossel, ein Sensor, ein Aktor und das Buskabel
    Lerntipp

    Richtig: Die Quelle nennt genau diese vier Elemente für eine minimale TP-Installation.

  36. Q36
    Welche Ausgangsspannung hat die KNX-Spannungsversorgung in einer minimalen TP-Installation?
    • A.24 V DC
    • B.230 V AC
    • C.12 V DC
    • D.30 V DC
    Systemübersicht· Definition & minimale TP-Installation· Leicht
    Richtige Antwort
    D — 30 V DC
    Lerntipp

    Richtig: Die KNX-Spannungsversorgung gibt 30 V DC auf den TP-Bus aus.

  37. Q37
    Wie viele Adern des KNX-Buskabels werden benötigt, um Telegramme zu übertragen und (in den meisten Fällen) das Busgerät zu versorgen?
    • A.Zwei
    • B.Vier
    • C.Eine
    • D.Drei
    Systemübersicht· Definition & minimale TP-Installation· Leicht
    Richtige Antwort
    A — Zwei
    Lerntipp

    Richtig: Für die Telegrammübertragung und in den meisten Fällen für die Versorgung des Geräts werden nur zwei Adern benötigt.

  38. Q38
    Welche zusätzliche Funktion kann das Reserve-Adernpaar des KNX-Buskabels übernehmen?
    • A.230-V-Netzspannung zu den Aktoren führen
    • B.Zusatzenergie (zusätzliche Energie) für Busgeräte bereitstellen
    • C.Die Telegramm-Übertragungsgeschwindigkeit verdoppeln
    • D.Als Schutzerde dienen
    Systemübersicht· Definition & minimale TP-Installation· Mittel
    Richtige Antwort
    B — Zusatzenergie (zusätzliche Energie) für Busgeräte bereitstellen
    Lerntipp

    Richtig: Die Quelle sagt, dass das Reserve-Adernpaar Zusatzenergie für Busgeräte bereitstellen kann.

  39. Q39
    Aus welchen Objekten besteht der Funktionsbaustein Dimmen – neben dem 4-Bit-Objekt für das relative Dimmen – mindestens?
    • A.Zwei Jalousieobjekte (DPT_Step 1.007 und DPT_UpDown 1.008).
    • B.Ein Temperaturobjekt (9.001) und ein Lux-Objekt (9.004).
    • C.Nur ein einziges 1-Bit-Schaltobjekt (DPT_Switch 1.001).
    • D.Ein Schaltobjekt (DPT_Switch 1.001) und ein Wertobjekt (DPT_Scaling 5.001).
    Systemübersicht· TP-Telegrammdaten & Datenpunkttypen· Mittel
    Richtige Antwort
    D — Ein Schaltobjekt (DPT_Switch 1.001) und ein Wertobjekt (DPT_Scaling 5.001).
    Lerntipp

    Richtig: Neben DPT_Control_Dimming (3.007) enthält der Dimmbaustein mindestens ein Schaltobjekt (1.001) und ein Wertobjekt (5.001).

  40. Q40
    Welchen Datenpunkttyp unterstützt ein typischer Dimmaktor zusätzlich zu denen des Dimmsensors?
    • A.DPT_Scaling (5.001)
    • B.DPT_Control_Dimming (3.007)
    • C.DPT_Switch (1.001)
    • D.DPT_UpDown (1.008)
    Systemübersicht· TP-Telegrammdaten & Datenpunkttypen· Mittel
    Richtige Antwort
    A — DPT_Scaling (5.001)
    Lerntipp

    Richtig: Ein typischer Dimmaktor unterstützt zusätzlich DPT_Scaling (5.001) für absolute Helligkeitswerte.

  41. Q41
    Welche Datenpunkt-ID und welcher Name sind korrekt zugeordnet?
    • A.1.001 – DPT_Step
    • B.3.007 – DPT_Switch
    • C.9.004 – DPT_Value_Temp
    • D.5.001 – DPT_Scaling
    Systemübersicht· TP-Telegrammdaten & Datenpunkttypen· Mittel
    Richtige Antwort
    D — 5.001 – DPT_Scaling
    Lerntipp

    Richtig: 5.001 ist DPT_Scaling, das 1-Byte-Objekt für den absoluten Wert (Scaling).

  42. Q42
    Was kann auftreten, wenn die maximale Gesamtlänge der Busleitung in einem TP-Liniensegment überschritten wird?
    • A.Die Busspannung steigt über 30 V
    • B.Die Drossel wird zerstört
    • C.Nichts, weil eine Sicherheitsreserve eingebaut ist
    • D.Nicht reproduzierbare Datenübertragungsprobleme
    Systemübersicht· Spannungsversorgung & Leitungslängen· Mittel
    Richtige Antwort
    D — Nicht reproduzierbare Datenübertragungsprobleme
    Lerntipp

    Richtig: Der Text besagt, dass nicht reproduzierbare Datenübertragungsprobleme auftreten können.

  43. Q43
    Was liefert die TP-Spannungsversorgung konstant?
    • A.30 V DC
    • B.24 V DC
    • C.30 V AC
    • D.12 V DC
    Systemübersicht· Spannungsversorgung & Leitungslängen· Leicht
    Richtige Antwort
    A — 30 V DC
    Lerntipp

    Richtig: Die Spannungsversorgung liefert konstant 30 V DC.

  44. Q44
    Warum wird eine Drossel zwischen die Spannungsversorgung und die Busleitung geschaltet?
    • A.Um die Busspannung von 24 V auf 30 V zu erhöhen
    • B.Um zu verhindern, dass der Spannungsregler der Versorgung die Wechselspannung der Information ausregelt (aufhebt)
    • C.Um die 30 V DC für die Geräte in Wechselspannung umzuwandeln
    • D.Um die Geräte vor Kurzschlüssen zu schützen
    Systemübersicht· Spannungsversorgung & Leitungslängen· Mittel
    Richtige Antwort
    B — Um zu verhindern, dass der Spannungsregler der Versorgung die Wechselspannung der Information ausregelt (aufhebt)
    Lerntipp

    Richtig: Ohne die Drossel würde der Regler versuchen, die Wechselspannung der Information auszuregeln, was zu einem Tauziehen mit dem sendenden Gerät führt.

  45. Q45
    Welche Hälfte des Wechselspannungsimpulses erzeugt die Drossel?
    • A.Die erste (negative) Hälfte
    • B.Beide Hälften
    • C.Die zweite (positive) Hälfte
    • D.Keine; das sendende Busgerät erzeugt den gesamten Impuls
    Systemübersicht· Spannungsversorgung & Leitungslängen· Mittel
    Richtige Antwort
    C — Die zweite (positive) Hälfte
    Lerntipp

    Richtig: Die Drossel erzeugt die zweite (positive) Hälfte des Impulses.

  46. Q46
    Warum dürfen Busgeräte nur bis 350 m von der Drossel (Spannungsversorgung) entfernt installiert werden?
    • A.Weil jenseits von 350 m die 30-V-DC-Versorgung auf null abfällt
    • B.Weil Kollisionen jenseits von 350 m nicht aufgelöst werden können
    • C.Weil die ETS Geräte, die weiter als 350 m entfernt sind, nicht adressieren kann
    • D.Weil die Drossel eine wesentliche Rolle bei der Bildung des Ausgleichsimpulses spielt
    Systemübersicht· Spannungsversorgung & Leitungslängen· Mittel
    Richtige Antwort
    D — Weil die Drossel eine wesentliche Rolle bei der Bildung des Ausgleichsimpulses spielt
    Lerntipp

    Richtig: Die Drossel formt den positiven Ausgleichsimpuls mit, daher müssen Geräte innerhalb von 350 m um sie herum bleiben.

  47. Q47
    Welche Effekte machen es erforderlich, die Gesamtleitungslänge pro Liniensegment auf 1000 m zu begrenzen?
    • A.Signaldämpfung und Flankenverschleifung durch die Kabelkapazität sowie ein Absinken des Signalpegels durch die ohmsche Last
    • B.Überhitzung der Drossel und des Spannungsreglers
    • C.Verlust der 30-V-DC-Versorgung jenseits von 1000 m
    • D.Adressierungsgrenzen der ETS
    Systemübersicht· Spannungsversorgung & Leitungslängen· Mittel
    Richtige Antwort
    A — Signaldämpfung und Flankenverschleifung durch die Kabelkapazität sowie ein Absinken des Signalpegels durch die ohmsche Last
    Lerntipp

    Richtig: Diese beiden Effekte verschlechtern das Signal, daher ist das Segment auf 1000 m begrenzt.

  48. Q48
    Wovon hängt die maximale Anzahl der Geräte pro TP-Liniensegment ab?
    • A.Immer genau 64 Geräte, unabhängig von der Leistungsaufnahme
    • B.Von der gesamten Leistungsaufnahme der Geräte
    • C.Nur von der Gesamtleitungslänge
    • D.Nur von der Anzahl der Spannungsversorgungen
    Systemübersicht· Spannungsversorgung & Leitungslängen· Mittel
    Richtige Antwort
    B — Von der gesamten Leistungsaufnahme der Geräte
    Lerntipp

    Richtig: Die maximale Anzahl der Geräte pro Segment hängt von ihrer gesamten Leistungsaufnahme ab.

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