KNX Bus Devices KNX Basic: Prüfungsfragen mit Musterlösungen
Übungsfragen aus dem Block KNX Bus Devices der KNX Basic Certification-Zertifizierung. Ausführliche Lösungen, öffentliche Quellen, ohne Registrierung lesbar.
Fragen zum Thema "KNX Bus Devices"
Q01
Ein funktionierendes KNX-Busgerät besteht grundsätzlich aus drei zusammenwirkenden Teilen: einem Busankoppler (BAU), einem Anwendungsmodul (AM) und einem Applikationsprogramm (AP).WahrFalsch5. KNX Bus Devices· bus-device-components· LeichtRichtige AntwortWahrLerntippDie Quelle besagt, dass ein funktionierendes Busgerät grundsätzlich aus diesen drei zusammenwirkenden Teilen besteht.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.1 — p. 123Q02
Welche beiden Elemente sind aus elektronischer Sicht zusammen integriert und bilden einen regulären Busankoppler (BAU)?- A.Das Anwendungsmodul und das Applikationsprogramm
- B.Der Transceiver und der Mikrocontroller
- C.Der Transceiver und der Digital-Analog-Wandler
- D.Die Programmiertaste und die Programmier-LED
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortB — Der Transceiver und der MikrocontrollerLerntippRichtig: Der Text besagt, dass Transceiver und Mikrocontroller in einem regulären BAU integriert sind, dessen Elektronik sich nicht trennen lässt.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.2 — p. 124Q03
Welche zwei Funktionen hat das Physical External Interface (PEI) zwischen einem getrennten Anwendungsmodul und Busankoppler?- A.Zuweisung der physikalischen Adresse und Speicherung des Applikationsprogramms
- B.Verbindung des Geräts mit dem KNX-Bus und Versorgung mit der vollen Netzspannung
- C.Austausch von Nachrichten zwischen den beiden Teilen und Versorgung des Anwendungsmoduls mit begrenzter Leistung
- D.Umwandlung digitaler Signale in analoge und Verstärkung von Telegrammen
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortC — Austausch von Nachrichten zwischen den beiden Teilen und Versorgung des Anwendungsmoduls mit begrenzter LeistungLerntippRichtig: Der Text nennt genau diese zwei Funktionen des PEI.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.1 — p. 123Q04
Was verlangt die KNX-Dokumentation hinsichtlich der Herkunft, wenn ein Busankoppler und ein Anwendungsmodul als getrennte Komponenten gekauft werden?- A.Sie dürfen frei von beliebigen KNX-zertifizierten Herstellern kombiniert werden
- B.Sie müssen nur dasselbe Medium (TP oder RF) verwenden
- C.Der BAU darf von beliebiger Marke sein, das AM muss aber von der KNX Association stammen
- D.Sie müssen immer vom selben Hersteller stammen
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortD — Sie müssen immer vom selben Hersteller stammenLerntippRichtig: Der Text besagt, dass BAU und AM immer vom selben Hersteller stammen müssen.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.1 — p. 123Q05
Wie sind Busankoppler und Anwendungsmodul in einem auf Hutschiene montierten KNX-Gerät üblicherweise angeordnet?- A.Untrennbar zusammen in einem Gehäuse verbunden
- B.Immer getrennt und über ein externes PEI verbunden
- C.Als zwei Hutschienenmodule verschiedener Hersteller
- D.Nur durch das KNX-Buskabel verbunden
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortA — Untrennbar zusammen in einem Gehäuse verbundenLerntippRichtig: Der Text besagt, dass auf Hutschiene montierte Geräte BAU und AM in der Regel untrennbar in einem Gehäuse vereinen.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.1 — p. 124Q06
Wie werden Anwendungsmodul und Busankoppler eines Sensors verbunden, wenn sie räumlich getrennt sind (hauptsächlich bei Unterputz-Sensoren)?- A.Nur über die standardisierte Busanschlussklemme
- B.Über ein standardisiertes oder herstellerspezifisches Physical External Interface (PEI)
- C.Drahtlos über KNX-RF
- D.Durch Auflöten des Applikationsprogramms auf den BAU
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortB — Über ein standardisiertes oder herstellerspezifisches Physical External Interface (PEI)LerntippRichtig: Der Text besagt, dass das Anwendungsmodul über ein standardisiertes oder herstellerspezifisches PEI mit dem BAU verbunden werden kann.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.1 — p. 123Q07
Welche Rolle hat innerhalb eines integrierten KNX-Produkts die elektronische Schaltung, die als „Transceiver“ bezeichnet wird?- A.Sie führt die Betriebssoftware und das Applikationsprogramm aus
- B.Sie führt die Applikationsfunktion aus, etwa das Schalten einer Last
- C.Sie übernimmt die Ankopplung an das Medium und ist für das Senden und Empfangen von Telegrammen zuständig
- D.Sie speichert die physikalische Adresse und die Gruppenadressen
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortC — Sie übernimmt die Ankopplung an das Medium und ist für das Senden und Empfangen von Telegrammen zuständigLerntippRichtig: Der Text definiert den Transceiver als die Schaltung, die die Ankopplung an das Medium übernimmt und für das Senden und Empfangen von Telegrammen zuständig ist.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.2 — p. 124Q08
Warum wird KNX als dezentrales System beschrieben, das keine zentrale Überwachungseinheit benötigt?- A.Weil ein zentraler Computer alle Geräte ständig überwacht
- B.Weil alle Telegramme über einen zwingend erforderlichen Master-Controller geleitet werden
- C.Weil die Spannungsversorgung das Applikationsprogramm für jedes Gerät speichert
- D.Weil jedes Busgerät durch ein integriertes Betriebssystem und einen Programmspeicher über eigene Intelligenz verfügt
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortD — Weil jedes Busgerät durch ein integriertes Betriebssystem und einen Programmspeicher über eigene Intelligenz verfügtLerntippRichtig: Der Text besagt, dass die eigene Intelligenz jedes Geräts der Grund dafür ist, dass KNX dezentral ist und keine zentrale Einheit benötigt.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.2 — p. 124Q09
Wie wird ein TP-Gerät (Twisted Pair) üblicherweise an den KNX-Bus angeschlossen?- A.Über die standardisierte Busanschlussklemme, farblich dunkelgrau/rot gekennzeichnet
- B.Über ein Physical External Interface (PEI)
- C.Über einen Netzstecker mit 230 V
- D.Über eine weiß/gelbe Busanschlussklemme
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortA — Über die standardisierte Busanschlussklemme, farblich dunkelgrau/rot gekennzeichnetLerntippRichtig: Der Text besagt, dass TP-Geräte meist über die standardisierte Busanschlussklemme (dunkelgrau/rot) an den Bus angeschlossen werden.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.2 — p. 124Q10
Wozu dient es, ein KNX-Gerät mit seiner Programmiertaste in den Programmiermodus zu versetzen?- A.Um die angeschlossene elektrische Last ein- oder auszuschalten
- B.Um das Anwendungsmodul mit Leistung zu versorgen
- C.Um die Zuweisung der physikalischen Adresse des Geräts zu ermöglichen
- D.Um das Gerät an das Busmedium anzukoppeln
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortC — Um die Zuweisung der physikalischen Adresse des Geräts zu ermöglichenLerntippRichtig: Der Text setzt den Programmiermodus mit der Zuweisung der physikalischen Adresse gleich.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.3 — p. 125Q11
Für welche zwei Medien sind KNX-Busankoppler derzeit verfügbar?- A.Twisted Pair und Powerline
- B.Ethernet (KNXnet/IP) und RF
- C.RF und Powerline
- D.Twisted Pair (SELV) und RF (KNX-RF)
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelQ12
Je nach ihrer Hauptfunktion werden Busgeräte grundsätzlich in nur zwei Klassen unterteilt: Sensoren und Aktoren.WahrFalsch5. KNX Bus Devices· bus-device-components· LeichtRichtige AntwortFalschLerntippDer Text nennt drei Klassen: Sensoren, Aktoren und Controller, nicht zwei.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.3 — p. 125Q13
Warum ist es heutzutage selten, ein Gerät mit reiner Sensor- oder reiner Aktorfunktion zu haben?- A.Weil Controller alle Sensoren und Aktoren ersetzt haben
- B.Weil zum Beispiel ein Taster mit LED-Statusanzeige auch eine Aktorfunktion hat und ein Aktor mit Statusinformation auch eine Sensorfunktion
- C.Weil jedes Gerät einen Digital-Analog-Wandler enthalten muss
- D.Weil reine Sensoren auf Twisted Pair nicht zulässig sind
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortB — Weil zum Beispiel ein Taster mit LED-Statusanzeige auch eine Aktorfunktion hat und ein Aktor mit Statusinformation auch eine SensorfunktionLerntippRichtig: Der Text nennt genau diese Beispiele für Geräte, die beide Rollen vereinen.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.3 — p. 125Q14
Welche Abfolge beschreibt die Funktionsweise eines KNX-Sensors korrekt?- A.Der BAU empfängt ein Telegramm vom Bus und das Anwendungsmodul schaltet eine Last
- B.Das Anwendungsmodul sendet Telegramme direkt auf den Bus, ohne den BAU
- C.Das Anwendungsmodul meldet seine Eingänge an den BAU, der die Daten codiert und auf den Bus sendet
- D.Der Controller liest die Eingänge und der Sensor regelt die Aktoren
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortC — Das Anwendungsmodul meldet seine Eingänge an den BAU, der die Daten codiert und auf den Bus sendetLerntippRichtig: Das ist der im Text beschriebene Datenweg des Sensors.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.3 — p. 125Q15
Was macht der Busankoppler eines Aktors, wenn ein Telegramm vom Bus eintrifft?- A.Er codiert den Zustand seiner Eingänge und sendet ein neues Telegramm auf den Bus
- B.Er regelt das Zusammenspiel zwischen anderen Sensoren und Aktoren
- C.Er weist sich selbst eine physikalische Adresse zu
- D.Er decodiert das Telegramm und gibt die Information an das Anwendungsmodul weiter, das den Befehl ausführt
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortD — Er decodiert das Telegramm und gibt die Information an das Anwendungsmodul weiter, das den Befehl ausführtLerntippRichtig: Der Text besagt, dass der BAU des Aktors Telegramme empfängt, decodiert und an das AM weitergibt, welches den Befehl ausführt.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.3 — p. 125Q16
Welche Aussage charakterisiert einen KNX-Controller korrekt?- A.Er regelt das Zusammenspiel zwischen Sensoren und Aktoren und hat keine physikalischen Ein- oder Ausgänge
- B.Er erfasst physikalische Größen und meldet seine Eingänge auf den Bus
- C.Er empfängt Telegramme und schaltet eine elektrische Last
- D.Er überwacht die gesamte Installation als zentraler Computer
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· MittelRichtige AntwortA — Er regelt das Zusammenspiel zwischen Sensoren und Aktoren und hat keine physikalischen Ein- oder AusgängeLerntippRichtig: Der Text definiert einen Controller genau so.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 1.3 — p. 125Q17
Wofür steht in diesem KNX-Kapitel die Abkürzung „PEI“?- A.Programmable Electronic Interface
- B.Physical External Interface
- C.Peripheral Equipment Input
- D.Power Extension Interface
5. KNX Bus Devices· bus-device-components· LeichtRichtige AntwortB — Physical External InterfaceLerntippRichtig: Die Abkürzungsliste des Kapitels definiert PEI als Physical External Interface.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — Preface — p. 122Q18
Was sendet der Taster beim Start-Stopp-Dimmen, wenn die Wippe kürzer als die parametrierte Zeit (z. B. < 500 ms) gedrückt wird?- A.Ein „Dimmen starten“-Telegramm.
- B.Ein „Dimmen stoppen“-Telegramm.
- C.Ein zyklisches Telegramm „Helligkeit um 12,5 % erhöhen“.
- D.Ein Schalttelegramm (Ein/Aus).
5. KNX Bus Devices· application-functions-dimming· MittelRichtige AntwortD — Ein Schalttelegramm (Ein/Aus).LerntippRichtig: Ein Druck unterhalb der parametrierten Schwelle wird als Schaltbefehl interpretiert; erst ein längerer Druck startet das Dimmen.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.1 — p. 130Q19
Beim Start-Stopp-Dimmen sendet das Betätigen der Wippe länger als die parametrierte Zeit ein „Dimmen starten“-Telegramm.WahrFalsch5. KNX Bus Devices· application-functions-dimming· LeichtRichtige AntwortWahrLerntippRichtig. Ein Druck, der länger als die parametrierte Zeit dauert, wird als Beginn eines Dimmvorgangs interpretiert („Dimmen starten“).
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.1 — p. 130Q20
Wann wird beim Start-Stopp-Dimmen das „Dimmen stoppen“-Telegramm gesendet?- A.Zyklisch, bei jedem 12,5-%-Schritt.
- B.Sobald die Wippe losgelassen wird.
- C.Automatisch, sobald der Aktor 100 % erreicht.
- D.Nach einer im Aktor eingestellten festen Zeit.
5. KNX Bus Devices· application-functions-dimming· MittelRichtige AntwortB — Sobald die Wippe losgelassen wird.LerntippRichtig: Das Loslassen der Wippe erzeugt das einzige „Dimmen stoppen“-Telegramm.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.1 — p. 130Q21
Unterhalb welcher parametrierten Tastdruckdauer wird eine Wippenbetätigung im Beispiel des Start/Stopp-Dimmens als Schalttelegramm gewertet?- A.Unterhalb von etwa 50 ms.
- B.Unterhalb von etwa 5 s.
- C.Unterhalb von etwa 2 s.
- D.Unterhalb von etwa 500 ms.
5. KNX Bus Devices· application-functions-dimming· LeichtRichtige AntwortD — Unterhalb von etwa 500 ms.LerntippRichtig: Der Kurs verwendet ‚< 500 ms' als Beispielschwelle für einen Schalttastendruck.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.1 — p. 130Q22
Auf welche Helligkeit schaltet der Dimmaktor gemäß der Abbildung zum Start/Stopp-Dimmen beim Einschalten (parameterabhängig)?- A.Auf den zuletzt erreichten Wert.
- B.Immer auf 100 % Helligkeit.
- C.Immer auf die minimale Dimmstufe.
- D.Immer auf genau 50 %.
5. KNX Bus Devices· application-functions-dimming· MittelRichtige AntwortA — Auf den zuletzt erreichten Wert.LerntippRichtig: Die Abbildung weist darauf hin, dass der Aktor auf den zuletzt erreichten Wert schaltet (parameterabhängig).
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.1 — p. 130Q23
Welchen Helligkeitsschritt sendet der Sender im Kursbeispiel in jedem zyklischen Dimmtelegramm?- A.Helligkeit um 1,25 % erhöhen.
- B.Helligkeit um 25 % erhöhen.
- C.Helligkeit um 12,5 % erhöhen.
- D.Helligkeit um 50 % erhöhen.
5. KNX Bus Devices· application-functions-dimming· MittelRichtige AntwortC — Helligkeit um 12,5 % erhöhen.LerntippRichtig: Der Sender sendet wiederholt ‚Helligkeit um 12,5 % erhöhen'.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.2 — p. 131Q24
Was ist in der KNX-Dimmanwendung das Gegenstück zur Funktion des Dimmsensors (Taster)?- A.Der Dimmaktor.
- B.Der Linienkoppler.
- C.Die Spannungsversorgung des Busses.
- D.Ein zweiter Taster.
5. KNX Bus Devices· application-functions-dimming· LeichtRichtige AntwortA — Der Dimmaktor.LerntippRichtig: Der Dimmaktor ist das empfangende Gegenstück, das die Lampe bzw. das Vorschaltgerät steuert.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.3 — p. 132Q25
Welches Gerät bestimmt die Dimmgeschwindigkeit in einer KNX-Dimmanwendung?- A.Der Tastersensor, der das Dimmen startet.
- B.Der Dimmaktor über seine parametrierte Dimmgeschwindigkeit.
- C.Die Spannungsversorgung des Busses.
- D.Die für das Telegramm verwendete Gruppenadresse.
5. KNX Bus Devices· application-functions-dimming· MittelRichtige AntwortB — Der Dimmaktor über seine parametrierte Dimmgeschwindigkeit.LerntippRichtig: Jeder Dimmaktor besitzt eine parametrierte Dimmgeschwindigkeit; sie ist ausschließlich Sache des Aktors.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.3 — p. 132Q26
Die Jalousie- und Rollladensteuerung unterscheidet wie das Dimmen zwischen einer kurzen und einer langen Betätigung der Wippe.WahrFalsch5. KNX Bus Devices· drive-control· LeichtRichtige AntwortWahrLerntippRichtig. Der Kurs stellt fest, dass die Jalousie-/Rollladenbedienung ähnlich wie das Dimmen funktioniert und eine kurze von einer langen Wippenbetätigung unterscheidet.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.4 — p. 133Q27
Welchen Beispielwert hat die Zeit t2, die Grenze zwischen ‚Lamellen schrittweise öffnen/schließen' und ‚Jalousie auf/ab'?- A.Etwa 50 ms.
- B.Etwa 500 ms.
- C.Etwa 2 s.
- D.Etwa 5 s.
5. KNX Bus Devices· drive-control· MittelRichtige AntwortB — Etwa 500 ms.LerntippRichtig: t2 wird z. B. mit 500 ms angegeben und trennt den Lamellenschritt von ‚Jalousie auf/ab'.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.4 — p. 133Q28
Was ist T1 in der Antriebssteuerung, und wann wird es typischerweise verwendet?- A.Es ist die Grenzzeit zwischen Lamellen und Jalousie, immer 500 ms.
- B.Es ist die Fahrzeit der Jalousie von oben nach unten.
- C.Es ist die Entprellzeit für Tasterschnittstellen und Binäreingänge; Taster benötigen normalerweise keine.
- D.Es ist die Dimmgeschwindigkeit des Aktors.
5. KNX Bus Devices· drive-control· MittelRichtige AntwortC — Es ist die Entprellzeit für Tasterschnittstellen und Binäreingänge; Taster benötigen normalerweise keine.LerntippRichtig: T1 entprellt Kontakteingänge; echte Taster benötigen normalerweise keine Entprellzeit.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.4 — p. 133Q29
Welche Wippenaktion entspricht welchem Befehl der Antriebssteuerung?- A.Kurze Betätigung fährt die Jalousie auf/ab; lange Betätigung verstellt die Lamellen schrittweise.
- B.Kurze Betätigung verstellt die Lamellen schrittweise; lange Betätigung fährt die Jalousie auf/ab.
- C.Sowohl kurze als auch lange Betätigung fahren die Jalousie auf/ab.
- D.Sowohl kurze als auch lange Betätigung verstellen nur die Lamellen schrittweise.
5. KNX Bus Devices· drive-control· MittelRichtige AntwortB — Kurze Betätigung verstellt die Lamellen schrittweise; lange Betätigung fährt die Jalousie auf/ab.LerntippRichtig: Ein kurzer Druck verstellt die Lamellen schrittweise, ein langer Druck fährt die Jalousie auf/ab.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 4.4 — p. 133Q30
Welche drei Gruppenobjekte bilden die grundlegende Objektstruktur der Antriebssteuerung eines Jalousieaktors?- A.EIN/AUS, DIMMEN und WERT.
- B.AUF, AB und STOPP als drei separate Objekte.
- C.WIND, SONNE und REGEN.
- D.SICHERHEIT, AUF/AB und LAMELLEN.
5. KNX Bus Devices· drive-control· MittelRichtige AntwortD — SICHERHEIT, AUF/AB und LAMELLEN.LerntippRichtig: Die Abbildung zeigt Objekt 1 SICHERHEIT, Objekt 2 AUF/AB und Objekt 3 LAMELLEN.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 5 — p. 135Q31
Die in einem KNX-Gerät gespeicherte Maskenversion besteht aus 4 Byte.WahrFalsch5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· LeichtRichtige AntwortFalschLerntippDie Maskenversion besteht aus 2 Byte, nicht aus 4.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 2 — p. 126Q32
Was ist der „Gerätedeskriptor Typ 0“ eines KNX-Geräts?- A.Die im Werk vergebene KNX-Seriennummer
- B.Die physikalische Adresse des Geräts
- C.Der Herstellercode des Applikationsprogramms
- D.Eine andere Bezeichnung für die Maskenversion, die das Systemsoftware-Profil kennzeichnet
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortD — Eine andere Bezeichnung für die Maskenversion, die das Systemsoftware-Profil kennzeichnetLerntippRichtig: Das Systemsoftware-Profil wird durch eine Maskenversion gekennzeichnet, auch Gerätedeskriptor Typ 0 genannt.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 2 — p. 126Q33
Welches der folgenden Elemente wird normalerweise NICHT im Speicher eines KNX-Geräts abgelegt?- A.Die ETS-Projekt-Sicherungsdatei
- B.Die Systemsoftware (System-Stack / KNX-Betriebssystem)
- C.Das Applikationsprogramm, physikalische und Gruppenadressen sowie Parameter
- D.Temporäre Werte des Systems (RAM-Inhalt) und der Applikation
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortA — Die ETS-Projekt-SicherungsdateiLerntippRichtig: Das ETS-Projekt (und seine BCU-Schlüssel) wird in der ETS gespeichert, nicht im Gerät; das Gerät speichert seine Systemsoftware, RAM-Werte und das Applikationsprogramm bzw. die Adressen und Parameter.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 2 — p. 126Q34
Was geschieht mit den temporären RAM-Werten eines KNX-Geräts, wenn die Busspannung ausfällt?- A.Sie bleiben immer erhalten, weil RAM nichtflüchtig ist
- B.Sie gehen verloren, sofern sie nicht zuvor im nichtflüchtigen Speicher gesichert wurden
- C.Sie werden automatisch in das ETS-Projekt hochgeladen
- D.Sie überschreiben die Maskenversion
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortB — Sie gehen verloren, sofern sie nicht zuvor im nichtflüchtigen Speicher gesichert wurdenLerntippRichtig: RAM-Werte (temporär) gehen bei einem Bus-Spannungsausfall verloren, sofern das Gerät sie nicht zuvor im nichtflüchtigen Speicher gesichert hat.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 2 — p. 126Q35
Unter welcher Bedingung kann ein Applikationsprogramm in einen BAU geladen werden?- A.Jedes Applikationsprogramm kann unabhängig vom Hersteller in jeden BAU geladen werden
- B.Nur wenn die beiden Geräte dieselbe physikalische Adresse haben
- C.Der Herstellercode des Applikationsprogramms und des BAU müssen übereinstimmen
- D.Nur wenn die Maskenversion zuvor auf 0000h gesetzt wird
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortC — Der Herstellercode des Applikationsprogramms und des BAU müssen übereinstimmenLerntippRichtig: Der Herstellercode des Programms und des BAU müssen übereinstimmen, um den Download zu erlauben.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 2 — p. 126Q36
Wie meldet ein E-Modus-Gerät, welche Funktionalität (Kanäle) es unterstützt?- A.Über den Gerätedeskriptor 2
- B.Über den Gerätedeskriptor Typ 0 (die Maskenversion)
- C.Durch Herunterladen der Produktdaten aus dem KNX Online-Katalog
- D.Über seine KNX-Seriennummer
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortA — Über den Gerätedeskriptor 2LerntippRichtig: E-Modus-Geräte melden ihre unterstützte Funktionalität über den Gerätedeskriptor 2, einen anderen Deskriptor als S-Modus-Geräte.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 2 — p. 126Q37
Wie werden E-Modus-KNX-Geräte verknüpft und ihre Parameter gesetzt?- A.Nur durch einen vollständigen ETS-Download des Applikationsprogramms
- B.Über geeignete Hardware-Einstellungen oder über einen zentralen Controller
- C.Durch Bearbeiten der 2 Byte großen Maskenversion im Gerät
- D.Automatisch, ganz ohne jede Konfiguration
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortB — Über geeignete Hardware-Einstellungen oder über einen zentralen ControllerLerntippRichtig: Bei E-Modus-Geräten erfolgt die Verknüpfung und Parametrierung über Hardware-Einstellungen oder einen zentralen Controller.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 2 — p. 126Q38
Wann wurde die System-1-Technologie eingeführt, und welchen Status hat sie heute?- A.1991, aber sie wurde inzwischen aus dem KNX-Standard entfernt
- B.In den späten 1990er-Jahren, zusammen mit System 2 und System 7
- C.Mit der ersten Generation von KNX-Geräten im Jahr 1991; sie ist weiterhin Teil des KNX-Standards
- D.Mit ETS6.1.1, als das neueste Profil
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortC — Mit der ersten Generation von KNX-Geräten im Jahr 1991; sie ist weiterhin Teil des KNX-StandardsLerntippRichtig: System 1 kam mit der ersten KNX-Gerätegeneration 1991 und bleibt Teil des KNX-Standards.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 3.1 — p. 127Q39
Wie viele Gruppenobjekte unterstützt ein System-1-Gerät maximal?- A.254
- B.65536
- C.65535
- D.12
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· LeichtRichtige AntwortD — 12LerntippRichtig: System 1 unterstützt maximal 12 Gruppenobjekte.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 3.1 — p. 127Q40
Wie viele Gruppenobjekte kann ein System-2/7-Gerät höchstens unterstützen?- A.254
- B.255
- C.12
- D.65536
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortA — 254LerntippRichtig: System-2/7-Geräte unterstützen bis zu 254 Gruppenobjekte.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 3.1 — p. 127Q41
Welche Systemprofile unterstützen Interface-Objekte, die KNX-Seriennummer und den Zugriffsschutz?- A.Alle Profile einschließlich System 1
- B.Nur System B
- C.System 2, System 7 und System B (aber NICHT System 1)
- D.Nur System 1
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortC — System 2, System 7 und System B (aber NICHT System 1)LerntippRichtig: Die Tabelle markiert diese Funktionen für System 2/7 und System B mit „Ja“ und für System 1 mit „Nein“.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 3.1 — p. 127Q42
Wie muss sich ein Tool autorisieren, wenn es den Speicher eines System-2-, 7- oder B-Geräts lesen oder schreiben will?- A.Mit einem Autorisierungsschlüssel von 2 Byte
- B.Mit einem Autorisierungsschlüssel von 4 Byte
- C.Mit einem Autorisierungsschlüssel von 6 Byte
- D.Für System-2-, 7- oder B-Geräte ist keine Autorisierung erforderlich
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortB — Mit einem Autorisierungsschlüssel von 4 ByteLerntippRichtig: Der Zugriff verlangt, dass sich das Tool zuvor mit einem 4 Byte großen Autorisierungsschlüssel autorisiert.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 3.2.1 — p. 128Q43
Ab welcher ETS-Version wird die Adressierung über die KNX-Seriennummer standardmäßig unterstützt, und was ist die Alternative davor?- A.Standardmäßig ab ETS6.1.1; ETS-Apps im MyKNX-Shop bieten sie ebenfalls
- B.Standardmäßig ab ETS4; es gibt keine Apps dafür
- C.Standardmäßig ab ETS6.1.1; aber kein anderes Werkzeug kann es
- D.Nie von der ETS unterstützt; nur spezielle Hardware kann es
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortA — Standardmäßig ab ETS6.1.1; ETS-Apps im MyKNX-Shop bieten sie ebenfallsLerntippRichtig: Die Funktion wird standardmäßig ab ETS6.1.1 unterstützt, und ETS-Apps aus dem MyKNX-Shop erlauben ebenfalls das Lesen/Schreiben der physikalischen Adresse ohne Programmiertaste.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 3.2.2 — p. 128Q44
Was kann ein ETS-Endanwender (Systemintegrator) mit Interface-Objekten über die ETS-App „Device Editor“ tun?- A.Sie sowohl lesen als auch nach Belieben neu schreiben
- B.Sie nur lesen; sie zu manipulieren erfordert das tiefergehende Wissen aus dem KNX-Tutor-Kurs
- C.Sie weder lesen noch schreiben
- D.Sie löschen, um das Gerät zurückzusetzen
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortB — Sie nur lesen; sie zu manipulieren erfordert das tiefergehende Wissen aus dem KNX-Tutor-KursLerntippRichtig: Der Systemintegrator kann Interface-Objekte nicht manipulieren, aber mit der „Device Editor“-App lesen; die Manipulation erfordert Wissen aus dem Tutor-Kurs.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 3.2.3 — p. 128Q45
Warum werden die Maxima von 65536 Gruppenobjekten und 65535 Gruppenadressen als im Wesentlichen theoretisch beschrieben?- A.Weil kein KNX-Gerät physisch mehr als 254 Objekte speichern kann
- B.Weil die ETS jedes Projekt auf 254 Gruppenobjekte begrenzt
- C.Weil sie von aktuellen Applikationen normalerweise nicht erreicht werden
- D.Weil die Werte nur für System-1-Geräte gelten
5. KNX Bus Devices· device-data-and-profiles· MittelRichtige AntwortC — Weil sie von aktuellen Applikationen normalerweise nicht erreicht werdenLerntippRichtig: Der Text bezeichnet sie als reinen theoretischen Wert, der von aktuellen Applikationen normalerweise nicht erreicht wird, vergleichbar mit der gesamten Adresskapazität eines KNX-Systems.
Quelle: KNX Basic Course Documentation — 3.2.4 — p. 129